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ARBEIT. SINN UND SORGE Eine Ausstellung des Deutschen Hygiene-Museums Dresden im Programm "Arbeit in Zukunft"der Kulturstiftung des Bundes, kuratiert von der "Praxis für Ausstellungen und Theorie"
Ende der 60er Jahre entstand in Dresden ein Sportwagen, der Aufsehen erregte. Der MELKUS RS1000 - ultraflach, markante Radhäuser, ein elegant geschwungenes Heck und zwei Flügeltüren. Ford GT 40, Ferrari Dino, Lamborghini Miura und die unvergleichlichen Flügeltüren des Mercedes 300 SL, die Traumwagen des Westens, standen für den RS1000 Pate. Der Erbauer dieses Autos war Heinz Melkus, der berühmteste Rennfahrer der DDR. Bereits vor dem RS1000 baute er Rennwagen, den großen Vorbildern von Cooper, Lotus und Lola folgend. Optisch und durch konsequente und stetig verbesserte Gewichtsreduktion konnten seine Kreationen anfangs den berühmten Vorbildern durchaus Paroli bieten, aber der 3 Zylinder-2 Takt-Motor aus dem Wartburg auch das Chassie stammt vom Wartburg 353 setzte den Autos Grenzen. Karosserieschmieden, die Traumautos in Kleinserien bauen, sind nichts Neues. Sie prägten den Automobilbau von Anfang an. Aber in der DDR waren individuelle Autos nicht vorgesehen. Gerade deshalb ist der MELKUS RS1000 mehr als jedes andere Auto die Quintessenz markanter Designelemente der ausgehenden 60er Jahre. Er setzte keine Wegmarken, denen andere Designentwürfe folgten, vielmehr fasste er diese zusammen. Wenn 40 Jahre später die charakteristischen Designelemente des RS1000 für einen neuen Melkus, den RS2000, wieder aufgegriffen werden, dann findet der Impuls der ausgehenden 60er Jahre eine späte Fortsetzung. Er passt perfekt in das Retrodesign der vergangenen Jahre, ist nun aber auch technisch auf der Höhe der Zeit. Die Ausstellung zeigt drei Autos der Firma MELKUS, den Formel III Rennwagen MELKUS 64 (Zigarre) von 1964, den seit 1966 entwickelten und von 1970 bis 1979 in 101 Exemplaren gebauten Sportwagen RS1000 und den auf der IAA in Frankfurt 2009 vorgestellten RS2000, die neuste Kreation von MELKUS. Hinzu kommen Entwurfsmodelle und Tape-Renderings. Die Entdeckung für die Ausstellung sind jedoch Entwürfe und Ausführungszeichnungen, die sich im Archiv der Firma Melkus befinden und bislang nie gezeigt wurden. Sie machen das Entstehen von Renn- und Sportwagen nachvollziehbar. Manch überraschender Fund ist auch darunter, wie nicht realisierte Entwürfe zu einem Wartburg 353 Coupé und Roadster. Das Kunstgewerbemuseum der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden möchte sich mit dieser Ausstellung in Ergänzung zu seiner historischen Präsentation in Schloss Pillnitz auch als ein Forum für aktuelles Produktdesign präsentieren.
Ausstellung des Kunstfonds in Kooperation mit dem Goethe-Institut Dresden Zum Schaffen des in Dresden geborenen und viele Jahre in Berlin tätigen Fotografen Christian Borchert (1942-2000) zählt auch eine vergleichsweise unbekannte Werkgruppe zum Thema Berliner Mauer. Die zwischen 1963 und 1990 entstandenen künstlerischen Fotografien dokumentieren die Existenz und das Ende dieses Bauwerkes, bei dem es sich um den architektonischen Inbegriff der deutschen Teilung handelt und heute auch um deren markantestes Relikt. Borcherts Zyklus reflektiert ohne Pathos, neugierig und unaufgeregt und mitunter auch aus ungewöhnlichem Blickwinkel vierzig Jahre deutsche Geschichte. Die Aufnahmen beeindrucken durch ihre Zeitzeugenschaft und sind 20 Jahre nach der Wende auch als Geschichtsdokumente interessant. Aus Anlass des Mauerfall-Jubiläums stellen das Goethe-Institut Dresden und der Kunstfonds diese Serie erstmals der Öffentlichkeit vor. Die Serie von Originalabzügen aus der Sammlung des Kunstfonds wird durch weitere Motive aus dem in der Deutschen Fotothek aufbewahrten Nachlass von Christian Borchert ergänzt.
Sonderausstellung des Tatra-Museums, Kop?ivnice, ?R
Sonderausstellung des Sächsischen Industriemuseums Chemnitz
Sie ist alles andere als eine kleine Kammer, sondern vielmehr eine der prachtvollsten Sammlungen ihrer Art. Zugleich aber ist die Eröffnung der Türckischen Cammer der erste Schritt der Rückkehr der Rüstkammer ins Dresdner Residenzschloss. Damit ist die Türckische Cammer kein neues Museum im Gefüge der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden, sondern vielmehr ein bisher nicht adäquat gezeigter Teil einer historischen Sammlung. Die künftige Dauerausstellung wird auf 750m² im zweiten Obergeschoss circa 600 orientalische und orientalisierende Objekte präsentieren. Damit öffnet sich die Sammlung für einen intensiven Blick auf exquisite Kunstwerke und zeigt mit einem großen historischen Bestand wie weltoffene Kulturen in der Renaissance und im Barock aufeinander zugegangen sind, sich aneinander gerieben haben und voneinander fasziniert waren.
Schulkonzerte
Einführungsvortrag: Frank Apel
SNEAK PREVIEW
KOMÖDIE Dresden
Gastspiel
Eine Ausstellung des Deutschen Hygiene-Museums Dresden im Programm "Arbeit in Zukunft"
Öffentliche Führung: ab 28. Juni Sonntags/Feiertage: 16 Uhr
Marc Floßmanns Handzeichnungen in Kugelschreiber bestechen durch ihre dezidierte Umrisslinie, seine gezielt gesetzte Linienführung verzichtet auf Schraffuren und räumliche Effekte. Das Prinzip des 'concetto' zeigt sich bei ihm im "Primat der Linie". Auf den ersten Blick werden banale Szenerien des Alltäglichen aufs Blatt gebracht. Die Titel "fluch der technik" und "treue begleiter" paraphrasieren die Eintönigkeit bestimmter Handlungsabläufe, aber zeigen auch die Symbolhaftigkeit von ritualisierten, bildgewordenen Momentaufnahmen. Objektarbeiten aus Styropor erweitern diesen Bildraum, der zwischen 'disegno' und Positivform verharrt. Die Erschließung medialer Bildwelten ist bei Floßmann Kunstkonzept und Konzeptkunst zugleich.
Marc Floßmanns Handzeichnungen in Kugelschreiber bestechen durch ihre dezidierte Umrisslinie, seine gezielt gesetzte Linienführung verzichtet auf Schraffuren und räumliche Effekte. Das Prinzip des 'concetto' zeigt sich bei ihm im "Primat der Linie". Auf den ersten Blick werden banale Szenerien des Alltäglichen aufs Blatt gebracht. Die Titel "fluch der technik" und "treue begleiter" paraphrasieren die Eintönigkeit bestimmter Handlungsabläufe, aber zeigen auch die Symbolhaftigkeit von ritualisierten, bildgewordenen Momentaufnahmen. Objektarbeiten aus Styropor erweitern diesen Bildraum, der zwischen 'disegno' und Positivform verharrt. Die Erschließung medialer Bildwelten ist bei Floßmann Kunstkonzept und Konzeptkunst zugleich.
Marc Floßmanns Handzeichnungen in Kugelschreiber bestechen durch ihre dezidierte Umrisslinie, seine gezielt gesetzte Linienführung verzichtet auf Schraffuren und räumliche Effekte. Das Prinzip des 'concetto' zeigt sich bei ihm im "Primat der Linie". Auf den ersten Blick werden banale Szenerien des Alltäglichen aufs Blatt gebracht. Die Titel "fluch der technik" und "treue begleiter" paraphrasieren die Eintönigkeit bestimmter Handlungsabläufe, aber zeigen auch die Symbolhaftigkeit von ritualisierten, bildgewordenen Momentaufnahmen. Objektarbeiten aus Styropor erweitern diesen Bildraum, der zwischen 'disegno' und Positivform verharrt. Die Erschließung medialer Bildwelten ist bei Floßmann Kunstkonzept und Konzeptkunst zugleich.
Marc Floßmanns Handzeichnungen in Kugelschreiber bestechen durch ihre dezidierte Umrisslinie, seine gezielt gesetzte Linienführung verzichtet auf Schraffuren und räumliche Effekte. Das Prinzip des 'concetto' zeigt sich bei ihm im "Primat der Linie". Auf den ersten Blick werden banale Szenerien des Alltäglichen aufs Blatt gebracht. Die Titel "fluch der technik" und "treue begleiter" paraphrasieren die Eintönigkeit bestimmter Handlungsabläufe, aber zeigen auch die Symbolhaftigkeit von ritualisierten, bildgewordenen Momentaufnahmen. Objektarbeiten aus Styropor erweitern diesen Bildraum, der zwischen 'disegno' und Positivform verharrt. Die Erschließung medialer Bildwelten ist bei Floßmann Kunstkonzept und Konzeptkunst zugleich.
Marc Floßmanns Handzeichnungen in Kugelschreiber bestechen durch ihre dezidierte Umrisslinie, seine gezielt gesetzte Linienführung verzichtet auf Schraffuren und räumliche Effekte. Das Prinzip des 'concetto' zeigt sich bei ihm im "Primat der Linie". Auf den ersten Blick werden banale Szenerien des Alltäglichen aufs Blatt gebracht. Die Titel "fluch der technik" und "treue begleiter" paraphrasieren die Eintönigkeit bestimmter Handlungsabläufe, aber zeigen auch die Symbolhaftigkeit von ritualisierten, bildgewordenen Momentaufnahmen. Objektarbeiten aus Styropor erweitern diesen Bildraum, der zwischen 'disegno' und Positivform verharrt. Die Erschließung medialer Bildwelten ist bei Floßmann Kunstkonzept und Konzeptkunst zugleich.
Vernissage fluch der technik treue begleiter
Verkehrsmuseum Dresden GmbH
Wie gut kennst du dich?Führung mit kleinen Experimenten.Wie sieht es in mir drinnen aus?Wie klopft mein Herz?Wie pumpen die Lungen?Kann man den "Musikknochen" hören?Was geht in mir vor,wenn ichspringe,laufe,lache?BeiSpiel undSpaß und Tests am eigenemLeib erfährst du verblüffende Antworten über den Körper.Geeignet für Kinder im Alter zwischen 6 und 12 Jahren Dauerausstellung Abenteuer Mensch
Wie gut kennst du dich?Führung mit kleinen Experimenten.Wie sieht es in mir drinnen aus?Wie klopft mein Herz?Wie pumpen die Lungen?Kann man den"Musikknochen"hören?Bei Spiel und Spaß und Tests am eigenemLeiberfährst du verblüffende Antworten über den Körper.Geeignet für Kinder im Alter zwischen 6 und 12 Jahren Dauerausstellung Abenteuer Mensch
ARBEIT. SINN UND SORGE Eine Ausstellung des Deutschen Hygiene-Museums Dresden im Programm "Arbeit in Zukunft"der Kulturstiftung des Bundes, kuratiert von der "Praxis für Ausstellungen und Theorie"
Ende der 60er Jahre entstand in Dresden ein Sportwagen, der Aufsehen erregte. Der MELKUS RS1000 - ultraflach, markante Radhäuser, ein elegant geschwungenes Heck und zwei Flügeltüren. Ford GT 40, Ferrari Dino, Lamborghini Miura und die unvergleichlichen Flügeltüren des Mercedes 300 SL, die Traumwagen des Westens, standen für den RS1000 Pate. Der Erbauer dieses Autos war Heinz Melkus, der berühmteste Rennfahrer der DDR. Bereits vor dem RS1000 baute er Rennwagen, den großen Vorbildern von Cooper, Lotus und Lola folgend. Optisch und durch konsequente und stetig verbesserte Gewichtsreduktion konnten seine Kreationen anfangs den berühmten Vorbildern durchaus Paroli bieten, aber der 3 Zylinder-2 Takt-Motor aus dem Wartburg auch das Chassie stammt vom Wartburg 353 setzte den Autos Grenzen. Karosserieschmieden, die Traumautos in Kleinserien bauen, sind nichts Neues. Sie prägten den Automobilbau von Anfang an. Aber in der DDR waren individuelle Autos nicht vorgesehen. Gerade deshalb ist der MELKUS RS1000 mehr als jedes andere Auto die Quintessenz markanter Designelemente der ausgehenden 60er Jahre. Er setzte keine Wegmarken, denen andere Designentwürfe folgten, vielmehr fasste er diese zusammen. Wenn 40 Jahre später die charakteristischen Designelemente des RS1000 für einen neuen Melkus, den RS2000, wieder aufgegriffen werden, dann findet der Impuls der ausgehenden 60er Jahre eine späte Fortsetzung. Er passt perfekt in das Retrodesign der vergangenen Jahre, ist nun aber auch technisch auf der Höhe der Zeit. Die Ausstellung zeigt drei Autos der Firma MELKUS, den Formel III Rennwagen MELKUS 64 (Zigarre) von 1964, den seit 1966 entwickelten und von 1970 bis 1979 in 101 Exemplaren gebauten Sportwagen RS1000 und den auf der IAA in Frankfurt 2009 vorgestellten RS2000, die neuste Kreation von MELKUS. Hinzu kommen Entwurfsmodelle und Tape-Renderings. Die Entdeckung für die Ausstellung sind jedoch Entwürfe und Ausführungszeichnungen, die sich im Archiv der Firma Melkus befinden und bislang nie gezeigt wurden. Sie machen das Entstehen von Renn- und Sportwagen nachvollziehbar. Manch überraschender Fund ist auch darunter, wie nicht realisierte Entwürfe zu einem Wartburg 353 Coupé und Roadster. Das Kunstgewerbemuseum der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden möchte sich mit dieser Ausstellung in Ergänzung zu seiner historischen Präsentation in Schloss Pillnitz auch als ein Forum für aktuelles Produktdesign präsentieren.
Ausstellung des Kunstfonds in Kooperation mit dem Goethe-Institut Dresden Zum Schaffen des in Dresden geborenen und viele Jahre in Berlin tätigen Fotografen Christian Borchert (1942-2000) zählt auch eine vergleichsweise unbekannte Werkgruppe zum Thema Berliner Mauer. Die zwischen 1963 und 1990 entstandenen künstlerischen Fotografien dokumentieren die Existenz und das Ende dieses Bauwerkes, bei dem es sich um den architektonischen Inbegriff der deutschen Teilung handelt und heute auch um deren markantestes Relikt. Borcherts Zyklus reflektiert ohne Pathos, neugierig und unaufgeregt und mitunter auch aus ungewöhnlichem Blickwinkel vierzig Jahre deutsche Geschichte. Die Aufnahmen beeindrucken durch ihre Zeitzeugenschaft und sind 20 Jahre nach der Wende auch als Geschichtsdokumente interessant. Aus Anlass des Mauerfall-Jubiläums stellen das Goethe-Institut Dresden und der Kunstfonds diese Serie erstmals der Öffentlichkeit vor. Die Serie von Originalabzügen aus der Sammlung des Kunstfonds wird durch weitere Motive aus dem in der Deutschen Fotothek aufbewahrten Nachlass von Christian Borchert ergänzt.
Werke von Schönberg, Schnittke, Schostakowitsch
Schulkonzerte
Die Messe für Tierfreunde und Ausstellungen
Sonderausstellung des Tatra-Museums, Kop?ivnice, ?R
Die Fachmesse der modernen Forst und Holzwirtschaft, Fach- und Verkaufsmesse.
Sonderausstellung des Sächsischen Industriemuseums Chemnitz
Sie ist alles andere als eine kleine Kammer, sondern vielmehr eine der prachtvollsten Sammlungen ihrer Art. Zugleich aber ist die Eröffnung der Türckischen Cammer der erste Schritt der Rückkehr der Rüstkammer ins Dresdner Residenzschloss. Damit ist die Türckische Cammer kein neues Museum im Gefüge der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden, sondern vielmehr ein bisher nicht adäquat gezeigter Teil einer historischen Sammlung. Die künftige Dauerausstellung wird auf 750m² im zweiten Obergeschoss circa 600 orientalische und orientalisierende Objekte präsentieren. Damit öffnet sich die Sammlung für einen intensiven Blick auf exquisite Kunstwerke und zeigt mit einem großen historischen Bestand wie weltoffene Kulturen in der Renaissance und im Barock aufeinander zugegangen sind, sich aneinander gerieben haben und voneinander fasziniert waren.
Schulkonzerte
Schulkonzerte
Die Geschichte des Prinzen Achmed und der Fee Banu
Lesung vor der Leinwand:
Unser SONDERANGEBOT zu jeder Sportübertragung:
LIVE EVIL
Vorverkauf startet am 01.02.2010
Marc Floßmanns Handzeichnungen in Kugelschreiber bestechen durch ihre dezidierte Umrisslinie, seine gezielt gesetzte Linienführung verzichtet auf Schraffuren und räumliche Effekte. Das Prinzip des 'concetto' zeigt sich bei ihm im "Primat der Linie". Auf den ersten Blick werden banale Szenerien des Alltäglichen aufs Blatt gebracht. Die Titel "fluch der technik" und "treue begleiter" paraphrasieren die Eintönigkeit bestimmter Handlungsabläufe, aber zeigen auch die Symbolhaftigkeit von ritualisierten, bildgewordenen Momentaufnahmen. Objektarbeiten aus Styropor erweitern diesen Bildraum, der zwischen 'disegno' und Positivform verharrt. Die Erschließung medialer Bildwelten ist bei Floßmann Kunstkonzept und Konzeptkunst zugleich.
ARBEIT. SINN UND SORGE Eine Ausstellung des Deutschen Hygiene-Museums Dresden im Programm "Arbeit in Zukunft"der Kulturstiftung des Bundes, kuratiert von der "Praxis für Ausstellungen und Theorie"
Ende der 60er Jahre entstand in Dresden ein Sportwagen, der Aufsehen erregte. Der MELKUS RS1000 - ultraflach, markante Radhäuser, ein elegant geschwungenes Heck und zwei Flügeltüren. Ford GT 40, Ferrari Dino, Lamborghini Miura und die unvergleichlichen Flügeltüren des Mercedes 300 SL, die Traumwagen des Westens, standen für den RS1000 Pate. Der Erbauer dieses Autos war Heinz Melkus, der berühmteste Rennfahrer der DDR. Bereits vor dem RS1000 baute er Rennwagen, den großen Vorbildern von Cooper, Lotus und Lola folgend. Optisch und durch konsequente und stetig verbesserte Gewichtsreduktion konnten seine Kreationen anfangs den berühmten Vorbildern durchaus Paroli bieten, aber der 3 Zylinder-2 Takt-Motor aus dem Wartburg auch das Chassie stammt vom Wartburg 353 setzte den Autos Grenzen. Karosserieschmieden, die Traumautos in Kleinserien bauen, sind nichts Neues. Sie prägten den Automobilbau von Anfang an. Aber in der DDR waren individuelle Autos nicht vorgesehen. Gerade deshalb ist der MELKUS RS1000 mehr als jedes andere Auto die Quintessenz markanter Designelemente der ausgehenden 60er Jahre. Er setzte keine Wegmarken, denen andere Designentwürfe folgten, vielmehr fasste er diese zusammen. Wenn 40 Jahre später die charakteristischen Designelemente des RS1000 für einen neuen Melkus, den RS2000, wieder aufgegriffen werden, dann findet der Impuls der ausgehenden 60er Jahre eine späte Fortsetzung. Er passt perfekt in das Retrodesign der vergangenen Jahre, ist nun aber auch technisch auf der Höhe der Zeit. Die Ausstellung zeigt drei Autos der Firma MELKUS, den Formel III Rennwagen MELKUS 64 (Zigarre) von 1964, den seit 1966 entwickelten und von 1970 bis 1979 in 101 Exemplaren gebauten Sportwagen RS1000 und den auf der IAA in Frankfurt 2009 vorgestellten RS2000, die neuste Kreation von MELKUS. Hinzu kommen Entwurfsmodelle und Tape-Renderings. Die Entdeckung für die Ausstellung sind jedoch Entwürfe und Ausführungszeichnungen, die sich im Archiv der Firma Melkus befinden und bislang nie gezeigt wurden. Sie machen das Entstehen von Renn- und Sportwagen nachvollziehbar. Manch überraschender Fund ist auch darunter, wie nicht realisierte Entwürfe zu einem Wartburg 353 Coupé und Roadster. Das Kunstgewerbemuseum der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden möchte sich mit dieser Ausstellung in Ergänzung zu seiner historischen Präsentation in Schloss Pillnitz auch als ein Forum für aktuelles Produktdesign präsentieren.
Ausstellung des Kunstfonds in Kooperation mit dem Goethe-Institut Dresden Zum Schaffen des in Dresden geborenen und viele Jahre in Berlin tätigen Fotografen Christian Borchert (1942-2000) zählt auch eine vergleichsweise unbekannte Werkgruppe zum Thema Berliner Mauer. Die zwischen 1963 und 1990 entstandenen künstlerischen Fotografien dokumentieren die Existenz und das Ende dieses Bauwerkes, bei dem es sich um den architektonischen Inbegriff der deutschen Teilung handelt und heute auch um deren markantestes Relikt. Borcherts Zyklus reflektiert ohne Pathos, neugierig und unaufgeregt und mitunter auch aus ungewöhnlichem Blickwinkel vierzig Jahre deutsche Geschichte. Die Aufnahmen beeindrucken durch ihre Zeitzeugenschaft und sind 20 Jahre nach der Wende auch als Geschichtsdokumente interessant. Aus Anlass des Mauerfall-Jubiläums stellen das Goethe-Institut Dresden und der Kunstfonds diese Serie erstmals der Öffentlichkeit vor. Die Serie von Originalabzügen aus der Sammlung des Kunstfonds wird durch weitere Motive aus dem in der Deutschen Fotothek aufbewahrten Nachlass von Christian Borchert ergänzt.
Sonderausstellung des Tatra-Museums, Kop?ivnice, ?R
Die Fachmesse der modernen Forst und Holzwirtschaft, Fach- und Verkaufsmesse.
Sonderausstellung des Sächsischen Industriemuseums Chemnitz
Kaum ein Künstler wurde für seine Porträts so gefeiert wie Tizian. Der venezianische Renaissance-Maler (um 1488 1576) war in ganz Europa gefragt: Kaiser, Fürsten, Adlige und reiche Auftraggeber saßen ihm Modell. Die Dame in Weiß ist eines seiner anmutigsten, aber auch rätselhaftesten Bildnisse. Dieses Meisterwerk wird jetzt erstmals nach der Restaurierung in einer Ausstellung in Dresden vorgestellt. Die Dame in Weiß wirft viele Fragen auf. Ihre Identifizierung ist ungewiss: Handelt es sich um Tizians Tochter Lavinia oder um eine Geliebte? Hat Tizian das Bild für sich gemalt oder war es von Anfang an für den Herzog von Ferrara bestimmt? Um diese Fragen zu untersuchen, werden zwei weitere Bildnisse des Malers gezeigt, darunter eine gesicherte Darstellung von Tizians Tochter Lavinia. Zudem wird die Kunst der venezianischen Porträtmalerei präsentiert. Zu sehen sind eine ganze Reihe an Gemälden bedeutender Künstler aus Venedig und Oberitalien, u. a. von Veronese, Tintoretto, Alessandro Varotari und Leandro Bassano. Eigens werden für die Ausstellung auch Werke aus dem Depot der Gemäldegalerie Alte Meister ans Tageslicht geholt. Eine weitere Sektion behandelt die Frage nach der Farbe Weiß in der Mode der Zeit. Stellt das Gewand der Dame in Weiß ein Brautkleid dar? Was bedeutet der Fächer in ihrer Hand, wer trägt solchen Schmuck? Historische Kleidungsstücke und Accessoires aus der Rüstkammer vermitteln den sinnlichen Reiz der unterschiedlichen Materialien in der Mode des 16. Jahrhunderts und thematisieren anschaulich die Farbe Weiß in der Garderobe. Gewidmet ist die Kabinettausstellung der Restaurierung von Tizians Dame in Weiß. Die diffizilen Arbeitsschritte des Restaurators werden ebenso erläutert wie die Maltechnik des Künstlers.
Sie ist alles andere als eine kleine Kammer, sondern vielmehr eine der prachtvollsten Sammlungen ihrer Art. Zugleich aber ist die Eröffnung der Türckischen Cammer der erste Schritt der Rückkehr der Rüstkammer ins Dresdner Residenzschloss. Damit ist die Türckische Cammer kein neues Museum im Gefüge der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden, sondern vielmehr ein bisher nicht adäquat gezeigter Teil einer historischen Sammlung. Die künftige Dauerausstellung wird auf 750m² im zweiten Obergeschoss circa 600 orientalische und orientalisierende Objekte präsentieren. Damit öffnet sich die Sammlung für einen intensiven Blick auf exquisite Kunstwerke und zeigt mit einem großen historischen Bestand wie weltoffene Kulturen in der Renaissance und im Barock aufeinander zugegangen sind, sich aneinander gerieben haben und voneinander fasziniert waren.
Kaum ein Künstler wurde für seine Porträts so gefeiert wie Tizian. Der venezianische Renaissance-Maler (um 1488 1576) war in ganz Europa gefragt: Kaiser, Fürsten, Adlige und reiche Auftraggeber saßen ihm Modell. Die Dame in Weiß ist eines seiner anmutigsten, aber auch rätselhaftesten Bildnisse. Dieses Meisterwerk wird jetzt erstmals nach der Restaurierung in einer Ausstellung in Dresden vorgestellt. Die Dame in Weiß wirft viele Fragen auf. Ihre Identifizierung ist ungewiss: Handelt es sich um Tizians Tochter Lavinia oder um eine Geliebte? Hat Tizian das Bild für sich gemalt oder war es von Anfang an für den Herzog von Ferrara bestimmt? Um diese Fragen zu untersuchen, werden zwei weitere Bildnisse des Malers gezeigt, darunter eine gesicherte Darstellung von Tizians Tochter Lavinia. Zudem wird die Kunst der venezianischen Porträtmalerei präsentiert. Zu sehen sind eine ganze Reihe an Gemälden bedeutender Künstler aus Venedig und Oberitalien, u. a. von Veronese, Tintoretto, Alessandro Varotari und Leandro Bassano. Eigens werden für die Ausstellung auch Werke aus dem Depot der Gemäldegalerie Alte Meister ans Tageslicht geholt. Eine weitere Sektion behandelt die Frage nach der Farbe Weiß in der Mode der Zeit. Stellt das Gewand der Dame in Weiß ein Brautkleid dar? Was bedeutet der Fächer in ihrer Hand, wer trägt solchen Schmuck? Historische Kleidungsstücke und Accessoires aus der Rüstkammer vermitteln den sinnlichen Reiz der unterschiedlichen Materialien in der Mode des 16. Jahrhunderts und thematisieren anschaulich die Farbe Weiß in der Garderobe. Gewidmet ist die Kabinettausstellung der Restaurierung von Tizians Dame in Weiß. Die diffizilen Arbeitsschritte des Restaurators werden ebenso erläutert wie die Maltechnik des Künstlers.
Die Messe für Tierfreunde und Naturliebhaber.
Briefmarken, Münzen u. historische Ansichtskarten
Unser SONDERANGEBOT zu jeder Sportübertragung:
Witzig und einfallsreich wird hier eines der spannendsten Märchen neu dargestellt. König, Prinzessin, Forsch und Prinz, sowie ein sprechender Brunnen zeigen ganz verschiedene Themen: Was eklig ist? Was ist mit einem Versprechen, das man gibt? Warum macht das Fremde Angst?
Unser SONDERANGEBOT zu jeder Sportübertragung:
Werke von Schönberg, Schnittke, Schostakowitsch
Das Andere der Vernunft. Zeitgenössische Spekulationen zum Romantischen.
Matthias Machwerk geht als humoriger Stoßstürmer dorthin, wo es wehtut: zu den Frauen. Sie sind des Mannes liebste Jagdtrophäe. Für eine Frau tut ein Mann alles - bis sie die Eigene ist. Dann hat er sie und es hat ihn und dann kommen Fragen: Warum will sie ständig spazieren gehen? Wieso schließt sie am Nachmittag die Wohnungstür ab?
Die Geschichte des Prinzen Achmed und der Fee Banu
20:00 Uhr kostenloser Einführungskurs in Tango-Argentino
ARBEIT. SINN UND SORGE Eine Ausstellung des Deutschen Hygiene-Museums Dresden im Programm "Arbeit in Zukunft"der Kulturstiftung des Bundes, kuratiert von der "Praxis für Ausstellungen und Theorie"
Ende der 60er Jahre entstand in Dresden ein Sportwagen, der Aufsehen erregte. Der MELKUS RS1000 - ultraflach, markante Radhäuser, ein elegant geschwungenes Heck und zwei Flügeltüren. Ford GT 40, Ferrari Dino, Lamborghini Miura und die unvergleichlichen Flügeltüren des Mercedes 300 SL, die Traumwagen des Westens, standen für den RS1000 Pate. Der Erbauer dieses Autos war Heinz Melkus, der berühmteste Rennfahrer der DDR. Bereits vor dem RS1000 baute er Rennwagen, den großen Vorbildern von Cooper, Lotus und Lola folgend. Optisch und durch konsequente und stetig verbesserte Gewichtsreduktion konnten seine Kreationen anfangs den berühmten Vorbildern durchaus Paroli bieten, aber der 3 Zylinder-2 Takt-Motor aus dem Wartburg auch das Chassie stammt vom Wartburg 353 setzte den Autos Grenzen. Karosserieschmieden, die Traumautos in Kleinserien bauen, sind nichts Neues. Sie prägten den Automobilbau von Anfang an. Aber in der DDR waren individuelle Autos nicht vorgesehen. Gerade deshalb ist der MELKUS RS1000 mehr als jedes andere Auto die Quintessenz markanter Designelemente der ausgehenden 60er Jahre. Er setzte keine Wegmarken, denen andere Designentwürfe folgten, vielmehr fasste er diese zusammen. Wenn 40 Jahre später die charakteristischen Designelemente des RS1000 für einen neuen Melkus, den RS2000, wieder aufgegriffen werden, dann findet der Impuls der ausgehenden 60er Jahre eine späte Fortsetzung. Er passt perfekt in das Retrodesign der vergangenen Jahre, ist nun aber auch technisch auf der Höhe der Zeit. Die Ausstellung zeigt drei Autos der Firma MELKUS, den Formel III Rennwagen MELKUS 64 (Zigarre) von 1964, den seit 1966 entwickelten und von 1970 bis 1979 in 101 Exemplaren gebauten Sportwagen RS1000 und den auf der IAA in Frankfurt 2009 vorgestellten RS2000, die neuste Kreation von MELKUS. Hinzu kommen Entwurfsmodelle und Tape-Renderings. Die Entdeckung für die Ausstellung sind jedoch Entwürfe und Ausführungszeichnungen, die sich im Archiv der Firma Melkus befinden und bislang nie gezeigt wurden. Sie machen das Entstehen von Renn- und Sportwagen nachvollziehbar. Manch überraschender Fund ist auch darunter, wie nicht realisierte Entwürfe zu einem Wartburg 353 Coupé und Roadster. Das Kunstgewerbemuseum der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden möchte sich mit dieser Ausstellung in Ergänzung zu seiner historischen Präsentation in Schloss Pillnitz auch als ein Forum für aktuelles Produktdesign präsentieren.
Die Messe für Tierfreunde und Naturliebhaber.
Sonderausstellung des Tatra-Museums, Kop?ivnice, ?R
Die Fachmesse der modernen Forst und Holzwirtschaft, Fach- und Verkaufsmesse.
Sonderausstellung des Sächsischen Industriemuseums Chemnitz
Sie ist alles andere als eine kleine Kammer, sondern vielmehr eine der prachtvollsten Sammlungen ihrer Art. Zugleich aber ist die Eröffnung der Türckischen Cammer der erste Schritt der Rückkehr der Rüstkammer ins Dresdner Residenzschloss. Damit ist die Türckische Cammer kein neues Museum im Gefüge der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden, sondern vielmehr ein bisher nicht adäquat gezeigter Teil einer historischen Sammlung. Die künftige Dauerausstellung wird auf 750m² im zweiten Obergeschoss circa 600 orientalische und orientalisierende Objekte präsentieren. Damit öffnet sich die Sammlung für einen intensiven Blick auf exquisite Kunstwerke und zeigt mit einem großen historischen Bestand wie weltoffene Kulturen in der Renaissance und im Barock aufeinander zugegangen sind, sich aneinander gerieben haben und voneinander fasziniert waren.
Kaum ein Künstler wurde für seine Porträts so gefeiert wie Tizian. Der venezianische Renaissance-Maler (um 1488 1576) war in ganz Europa gefragt: Kaiser, Fürsten, Adlige und reiche Auftraggeber saßen ihm Modell. Die Dame in Weiß ist eines seiner anmutigsten, aber auch rätselhaftesten Bildnisse. Dieses Meisterwerk wird jetzt erstmals nach der Restaurierung in einer Ausstellung in Dresden vorgestellt. Die Dame in Weiß wirft viele Fragen auf. Ihre Identifizierung ist ungewiss: Handelt es sich um Tizians Tochter Lavinia oder um eine Geliebte? Hat Tizian das Bild für sich gemalt oder war es von Anfang an für den Herzog von Ferrara bestimmt? Um diese Fragen zu untersuchen, werden zwei weitere Bildnisse des Malers gezeigt, darunter eine gesicherte Darstellung von Tizians Tochter Lavinia. Zudem wird die Kunst der venezianischen Porträtmalerei präsentiert. Zu sehen sind eine ganze Reihe an Gemälden bedeutender Künstler aus Venedig und Oberitalien, u. a. von Veronese, Tintoretto, Alessandro Varotari und Leandro Bassano. Eigens werden für die Ausstellung auch Werke aus dem Depot der Gemäldegalerie Alte Meister ans Tageslicht geholt. Eine weitere Sektion behandelt die Frage nach der Farbe Weiß in der Mode der Zeit. Stellt das Gewand der Dame in Weiß ein Brautkleid dar? Was bedeutet der Fächer in ihrer Hand, wer trägt solchen Schmuck? Historische Kleidungsstücke und Accessoires aus der Rüstkammer vermitteln den sinnlichen Reiz der unterschiedlichen Materialien in der Mode des 16. Jahrhunderts und thematisieren anschaulich die Farbe Weiß in der Garderobe. Gewidmet ist die Kabinettausstellung der Restaurierung von Tizians Dame in Weiß. Die diffizilen Arbeitsschritte des Restaurators werden ebenso erläutert wie die Maltechnik des Künstlers.
Madeira - Ein Hauch ewigen Frühlings
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Witzig und einfallsreich wird hier eines der spannendsten Märchen neu dargestellt. König, Prinzessin, Forsch und Prinz, sowie ein sprechender Brunnen zeigen ganz verschiedene Themen: Was eklig ist? Was ist mit einem Versprechen, das man gibt? Warum macht das Fremde Angst?
Michael Apel stöbert in alten Filmarchiven - Eintritt frei!
Andalusien - Die magische Seele Spaniens
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KOMÖDIE Dresden
Werke von Schönberg, Schnittke, Schostakowitsch
48 Crash - Konzert
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ARBEIT. SINN UND SORGE Eine Ausstellung des Deutschen Hygiene-Museums Dresden im Programm "Arbeit in Zukunft"der Kulturstiftung des Bundes, kuratiert von der "Praxis für Ausstellungen und Theorie"
Ende der 60er Jahre entstand in Dresden ein Sportwagen, der Aufsehen erregte. Der MELKUS RS1000 - ultraflach, markante Radhäuser, ein elegant geschwungenes Heck und zwei Flügeltüren. Ford GT 40, Ferrari Dino, Lamborghini Miura und die unvergleichlichen Flügeltüren des Mercedes 300 SL, die Traumwagen des Westens, standen für den RS1000 Pate. Der Erbauer dieses Autos war Heinz Melkus, der berühmteste Rennfahrer der DDR. Bereits vor dem RS1000 baute er Rennwagen, den großen Vorbildern von Cooper, Lotus und Lola folgend. Optisch und durch konsequente und stetig verbesserte Gewichtsreduktion konnten seine Kreationen anfangs den berühmten Vorbildern durchaus Paroli bieten, aber der 3 Zylinder-2 Takt-Motor aus dem Wartburg auch das Chassie stammt vom Wartburg 353 setzte den Autos Grenzen. Karosserieschmieden, die Traumautos in Kleinserien bauen, sind nichts Neues. Sie prägten den Automobilbau von Anfang an. Aber in der DDR waren individuelle Autos nicht vorgesehen. Gerade deshalb ist der MELKUS RS1000 mehr als jedes andere Auto die Quintessenz markanter Designelemente der ausgehenden 60er Jahre. Er setzte keine Wegmarken, denen andere Designentwürfe folgten, vielmehr fasste er diese zusammen. Wenn 40 Jahre später die charakteristischen Designelemente des RS1000 für einen neuen Melkus, den RS2000, wieder aufgegriffen werden, dann findet der Impuls der ausgehenden 60er Jahre eine späte Fortsetzung. Er passt perfekt in das Retrodesign der vergangenen Jahre, ist nun aber auch technisch auf der Höhe der Zeit. Die Ausstellung zeigt drei Autos der Firma MELKUS, den Formel III Rennwagen MELKUS 64 (Zigarre) von 1964, den seit 1966 entwickelten und von 1970 bis 1979 in 101 Exemplaren gebauten Sportwagen RS1000 und den auf der IAA in Frankfurt 2009 vorgestellten RS2000, die neuste Kreation von MELKUS. Hinzu kommen Entwurfsmodelle und Tape-Renderings. Die Entdeckung für die Ausstellung sind jedoch Entwürfe und Ausführungszeichnungen, die sich im Archiv der Firma Melkus befinden und bislang nie gezeigt wurden. Sie machen das Entstehen von Renn- und Sportwagen nachvollziehbar. Manch überraschender Fund ist auch darunter, wie nicht realisierte Entwürfe zu einem Wartburg 353 Coupé und Roadster. Das Kunstgewerbemuseum der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden möchte sich mit dieser Ausstellung in Ergänzung zu seiner historischen Präsentation in Schloss Pillnitz auch als ein Forum für aktuelles Produktdesign präsentieren.
Ausstellung des Kunstfonds in Kooperation mit dem Goethe-Institut Dresden Zum Schaffen des in Dresden geborenen und viele Jahre in Berlin tätigen Fotografen Christian Borchert (1942-2000) zählt auch eine vergleichsweise unbekannte Werkgruppe zum Thema Berliner Mauer. Die zwischen 1963 und 1990 entstandenen künstlerischen Fotografien dokumentieren die Existenz und das Ende dieses Bauwerkes, bei dem es sich um den architektonischen Inbegriff der deutschen Teilung handelt und heute auch um deren markantestes Relikt. Borcherts Zyklus reflektiert ohne Pathos, neugierig und unaufgeregt und mitunter auch aus ungewöhnlichem Blickwinkel vierzig Jahre deutsche Geschichte. Die Aufnahmen beeindrucken durch ihre Zeitzeugenschaft und sind 20 Jahre nach der Wende auch als Geschichtsdokumente interessant. Aus Anlass des Mauerfall-Jubiläums stellen das Goethe-Institut Dresden und der Kunstfonds diese Serie erstmals der Öffentlichkeit vor. Die Serie von Originalabzügen aus der Sammlung des Kunstfonds wird durch weitere Motive aus dem in der Deutschen Fotothek aufbewahrten Nachlass von Christian Borchert ergänzt.
Witzig und einfallsreich wird hier eines der spannendsten Märchen neu dargestellt. König, Prinzessin, Forsch und Prinz, sowie ein sprechender Brunnen zeigen ganz verschiedene Themen: Was eklig ist? Was ist mit einem Versprechen, das man gibt? Warum macht das Fremde Angst?
Sie ist alles andere als eine kleine Kammer, sondern vielmehr eine der prachtvollsten Sammlungen ihrer Art. Zugleich aber ist die Eröffnung der Türckischen Cammer der erste Schritt der Rückkehr der Rüstkammer ins Dresdner Residenzschloss. Damit ist die Türckische Cammer kein neues Museum im Gefüge der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden, sondern vielmehr ein bisher nicht adäquat gezeigter Teil einer historischen Sammlung. Die künftige Dauerausstellung wird auf 750m² im zweiten Obergeschoss circa 600 orientalische und orientalisierende Objekte präsentieren. Damit öffnet sich die Sammlung für einen intensiven Blick auf exquisite Kunstwerke und zeigt mit einem großen historischen Bestand wie weltoffene Kulturen in der Renaissance und im Barock aufeinander zugegangen sind, sich aneinander gerieben haben und voneinander fasziniert waren.
ZOMBIELAND
Mit "Modern West" auf großer Konzerttournee
Sneak Preview
KOMÖDIE Dresden
Marc Floßmanns Handzeichnungen in Kugelschreiber bestechen durch ihre dezidierte Umrisslinie, seine gezielt gesetzte Linienführung verzichtet auf Schraffuren und räumliche Effekte. Das Prinzip des 'concetto' zeigt sich bei ihm im "Primat der Linie". Auf den ersten Blick werden banale Szenerien des Alltäglichen aufs Blatt gebracht. Die Titel "fluch der technik" und "treue begleiter" paraphrasieren die Eintönigkeit bestimmter Handlungsabläufe, aber zeigen auch die Symbolhaftigkeit von ritualisierten, bildgewordenen Momentaufnahmen. Objektarbeiten aus Styropor erweitern diesen Bildraum, der zwischen 'disegno' und Positivform verharrt. Die Erschließung medialer Bildwelten ist bei Floßmann Kunstkonzept und Konzeptkunst zugleich.
ARBEIT. SINN UND SORGE Eine Ausstellung des Deutschen Hygiene-Museums Dresden im Programm "Arbeit in Zukunft"der Kulturstiftung des Bundes, kuratiert von der "Praxis für Ausstellungen und Theorie"
Ende der 60er Jahre entstand in Dresden ein Sportwagen, der Aufsehen erregte. Der MELKUS RS1000 - ultraflach, markante Radhäuser, ein elegant geschwungenes Heck und zwei Flügeltüren. Ford GT 40, Ferrari Dino, Lamborghini Miura und die unvergleichlichen Flügeltüren des Mercedes 300 SL, die Traumwagen des Westens, standen für den RS1000 Pate. Der Erbauer dieses Autos war Heinz Melkus, der berühmteste Rennfahrer der DDR. Bereits vor dem RS1000 baute er Rennwagen, den großen Vorbildern von Cooper, Lotus und Lola folgend. Optisch und durch konsequente und stetig verbesserte Gewichtsreduktion konnten seine Kreationen anfangs den berühmten Vorbildern durchaus Paroli bieten, aber der 3 Zylinder-2 Takt-Motor aus dem Wartburg auch das Chassie stammt vom Wartburg 353 setzte den Autos Grenzen. Karosserieschmieden, die Traumautos in Kleinserien bauen, sind nichts Neues. Sie prägten den Automobilbau von Anfang an. Aber in der DDR waren individuelle Autos nicht vorgesehen. Gerade deshalb ist der MELKUS RS1000 mehr als jedes andere Auto die Quintessenz markanter Designelemente der ausgehenden 60er Jahre. Er setzte keine Wegmarken, denen andere Designentwürfe folgten, vielmehr fasste er diese zusammen. Wenn 40 Jahre später die charakteristischen Designelemente des RS1000 für einen neuen Melkus, den RS2000, wieder aufgegriffen werden, dann findet der Impuls der ausgehenden 60er Jahre eine späte Fortsetzung. Er passt perfekt in das Retrodesign der vergangenen Jahre, ist nun aber auch technisch auf der Höhe der Zeit. Die Ausstellung zeigt drei Autos der Firma MELKUS, den Formel III Rennwagen MELKUS 64 (Zigarre) von 1964, den seit 1966 entwickelten und von 1970 bis 1979 in 101 Exemplaren gebauten Sportwagen RS1000 und den auf der IAA in Frankfurt 2009 vorgestellten RS2000, die neuste Kreation von MELKUS. Hinzu kommen Entwurfsmodelle und Tape-Renderings. Die Entdeckung für die Ausstellung sind jedoch Entwürfe und Ausführungszeichnungen, die sich im Archiv der Firma Melkus befinden und bislang nie gezeigt wurden. Sie machen das Entstehen von Renn- und Sportwagen nachvollziehbar. Manch überraschender Fund ist auch darunter, wie nicht realisierte Entwürfe zu einem Wartburg 353 Coupé und Roadster. Das Kunstgewerbemuseum der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden möchte sich mit dieser Ausstellung in Ergänzung zu seiner historischen Präsentation in Schloss Pillnitz auch als ein Forum für aktuelles Produktdesign präsentieren.
Ausstellung des Kunstfonds in Kooperation mit dem Goethe-Institut Dresden Zum Schaffen des in Dresden geborenen und viele Jahre in Berlin tätigen Fotografen Christian Borchert (1942-2000) zählt auch eine vergleichsweise unbekannte Werkgruppe zum Thema Berliner Mauer. Die zwischen 1963 und 1990 entstandenen künstlerischen Fotografien dokumentieren die Existenz und das Ende dieses Bauwerkes, bei dem es sich um den architektonischen Inbegriff der deutschen Teilung handelt und heute auch um deren markantestes Relikt. Borcherts Zyklus reflektiert ohne Pathos, neugierig und unaufgeregt und mitunter auch aus ungewöhnlichem Blickwinkel vierzig Jahre deutsche Geschichte. Die Aufnahmen beeindrucken durch ihre Zeitzeugenschaft und sind 20 Jahre nach der Wende auch als Geschichtsdokumente interessant. Aus Anlass des Mauerfall-Jubiläums stellen das Goethe-Institut Dresden und der Kunstfonds diese Serie erstmals der Öffentlichkeit vor. Die Serie von Originalabzügen aus der Sammlung des Kunstfonds wird durch weitere Motive aus dem in der Deutschen Fotothek aufbewahrten Nachlass von Christian Borchert ergänzt.
Sonderausstellung des Tatra-Museums, Kop?ivnice, ?R
Sonderausstellung des Sächsischen Industriemuseums Chemnitz
Kaum ein Künstler wurde für seine Porträts so gefeiert wie Tizian. Der venezianische Renaissance-Maler (um 1488 1576) war in ganz Europa gefragt: Kaiser, Fürsten, Adlige und reiche Auftraggeber saßen ihm Modell. Die Dame in Weiß ist eines seiner anmutigsten, aber auch rätselhaftesten Bildnisse. Dieses Meisterwerk wird jetzt erstmals nach der Restaurierung in einer Ausstellung in Dresden vorgestellt. Die Dame in Weiß wirft viele Fragen auf. Ihre Identifizierung ist ungewiss: Handelt es sich um Tizians Tochter Lavinia oder um eine Geliebte? Hat Tizian das Bild für sich gemalt oder war es von Anfang an für den Herzog von Ferrara bestimmt? Um diese Fragen zu untersuchen, werden zwei weitere Bildnisse des Malers gezeigt, darunter eine gesicherte Darstellung von Tizians Tochter Lavinia. Zudem wird die Kunst der venezianischen Porträtmalerei präsentiert. Zu sehen sind eine ganze Reihe an Gemälden bedeutender Künstler aus Venedig und Oberitalien, u. a. von Veronese, Tintoretto, Alessandro Varotari und Leandro Bassano. Eigens werden für die Ausstellung auch Werke aus dem Depot der Gemäldegalerie Alte Meister ans Tageslicht geholt. Eine weitere Sektion behandelt die Frage nach der Farbe Weiß in der Mode der Zeit. Stellt das Gewand der Dame in Weiß ein Brautkleid dar? Was bedeutet der Fächer in ihrer Hand, wer trägt solchen Schmuck? Historische Kleidungsstücke und Accessoires aus der Rüstkammer vermitteln den sinnlichen Reiz der unterschiedlichen Materialien in der Mode des 16. Jahrhunderts und thematisieren anschaulich die Farbe Weiß in der Garderobe. Gewidmet ist die Kabinettausstellung der Restaurierung von Tizians Dame in Weiß. Die diffizilen Arbeitsschritte des Restaurators werden ebenso erläutert wie die Maltechnik des Künstlers.
Sonderführung in der Ausstellung
KOMÖDIE Dresden
Abschiedstournee
Dresden hat das erhalten, was es verdient. Eine internationale Show von regionaler Bedeutung und provinziellem Format. Diese, sich im post neobarocken Ambiente präsentierende Unterhaltungsveranstaltung braucht den Vergleich mit anderen Events dieses Kalibers nicht zu scheuen.
Marc Floßmanns Handzeichnungen in Kugelschreiber bestechen durch ihre dezidierte Umrisslinie, seine gezielt gesetzte Linienführung verzichtet auf Schraffuren und räumliche Effekte. Das Prinzip des 'concetto' zeigt sich bei ihm im "Primat der Linie". Auf den ersten Blick werden banale Szenerien des Alltäglichen aufs Blatt gebracht. Die Titel "fluch der technik" und "treue begleiter" paraphrasieren die Eintönigkeit bestimmter Handlungsabläufe, aber zeigen auch die Symbolhaftigkeit von ritualisierten, bildgewordenen Momentaufnahmen. Objektarbeiten aus Styropor erweitern diesen Bildraum, der zwischen 'disegno' und Positivform verharrt. Die Erschließung medialer Bildwelten ist bei Floßmann Kunstkonzept und Konzeptkunst zugleich.
ARBEIT. SINN UND SORGE Eine Ausstellung des Deutschen Hygiene-Museums Dresden im Programm "Arbeit in Zukunft"der Kulturstiftung des Bundes, kuratiert von der "Praxis für Ausstellungen und Theorie"
Ende der 60er Jahre entstand in Dresden ein Sportwagen, der Aufsehen erregte. Der MELKUS RS1000 - ultraflach, markante Radhäuser, ein elegant geschwungenes Heck und zwei Flügeltüren. Ford GT 40, Ferrari Dino, Lamborghini Miura und die unvergleichlichen Flügeltüren des Mercedes 300 SL, die Traumwagen des Westens, standen für den RS1000 Pate. Der Erbauer dieses Autos war Heinz Melkus, der berühmteste Rennfahrer der DDR. Bereits vor dem RS1000 baute er Rennwagen, den großen Vorbildern von Cooper, Lotus und Lola folgend. Optisch und durch konsequente und stetig verbesserte Gewichtsreduktion konnten seine Kreationen anfangs den berühmten Vorbildern durchaus Paroli bieten, aber der 3 Zylinder-2 Takt-Motor aus dem Wartburg auch das Chassie stammt vom Wartburg 353 setzte den Autos Grenzen. Karosserieschmieden, die Traumautos in Kleinserien bauen, sind nichts Neues. Sie prägten den Automobilbau von Anfang an. Aber in der DDR waren individuelle Autos nicht vorgesehen. Gerade deshalb ist der MELKUS RS1000 mehr als jedes andere Auto die Quintessenz markanter Designelemente der ausgehenden 60er Jahre. Er setzte keine Wegmarken, denen andere Designentwürfe folgten, vielmehr fasste er diese zusammen. Wenn 40 Jahre später die charakteristischen Designelemente des RS1000 für einen neuen Melkus, den RS2000, wieder aufgegriffen werden, dann findet der Impuls der ausgehenden 60er Jahre eine späte Fortsetzung. Er passt perfekt in das Retrodesign der vergangenen Jahre, ist nun aber auch technisch auf der Höhe der Zeit. Die Ausstellung zeigt drei Autos der Firma MELKUS, den Formel III Rennwagen MELKUS 64 (Zigarre) von 1964, den seit 1966 entwickelten und von 1970 bis 1979 in 101 Exemplaren gebauten Sportwagen RS1000 und den auf der IAA in Frankfurt 2009 vorgestellten RS2000, die neuste Kreation von MELKUS. Hinzu kommen Entwurfsmodelle und Tape-Renderings. Die Entdeckung für die Ausstellung sind jedoch Entwürfe und Ausführungszeichnungen, die sich im Archiv der Firma Melkus befinden und bislang nie gezeigt wurden. Sie machen das Entstehen von Renn- und Sportwagen nachvollziehbar. Manch überraschender Fund ist auch darunter, wie nicht realisierte Entwürfe zu einem Wartburg 353 Coupé und Roadster. Das Kunstgewerbemuseum der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden möchte sich mit dieser Ausstellung in Ergänzung zu seiner historischen Präsentation in Schloss Pillnitz auch als ein Forum für aktuelles Produktdesign präsentieren.
Ausstellung des Kunstfonds in Kooperation mit dem Goethe-Institut Dresden Zum Schaffen des in Dresden geborenen und viele Jahre in Berlin tätigen Fotografen Christian Borchert (1942-2000) zählt auch eine vergleichsweise unbekannte Werkgruppe zum Thema Berliner Mauer. Die zwischen 1963 und 1990 entstandenen künstlerischen Fotografien dokumentieren die Existenz und das Ende dieses Bauwerkes, bei dem es sich um den architektonischen Inbegriff der deutschen Teilung handelt und heute auch um deren markantestes Relikt. Borcherts Zyklus reflektiert ohne Pathos, neugierig und unaufgeregt und mitunter auch aus ungewöhnlichem Blickwinkel vierzig Jahre deutsche Geschichte. Die Aufnahmen beeindrucken durch ihre Zeitzeugenschaft und sind 20 Jahre nach der Wende auch als Geschichtsdokumente interessant. Aus Anlass des Mauerfall-Jubiläums stellen das Goethe-Institut Dresden und der Kunstfonds diese Serie erstmals der Öffentlichkeit vor. Die Serie von Originalabzügen aus der Sammlung des Kunstfonds wird durch weitere Motive aus dem in der Deutschen Fotothek aufbewahrten Nachlass von Christian Borchert ergänzt.
Sonderausstellung des Tatra-Museums, Kop?ivnice, ?R
Sonderausstellung des Sächsischen Industriemuseums Chemnitz
Sie ist alles andere als eine kleine Kammer, sondern vielmehr eine der prachtvollsten Sammlungen ihrer Art. Zugleich aber ist die Eröffnung der Türckischen Cammer der erste Schritt der Rückkehr der Rüstkammer ins Dresdner Residenzschloss. Damit ist die Türckische Cammer kein neues Museum im Gefüge der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden, sondern vielmehr ein bisher nicht adäquat gezeigter Teil einer historischen Sammlung. Die künftige Dauerausstellung wird auf 750m² im zweiten Obergeschoss circa 600 orientalische und orientalisierende Objekte präsentieren. Damit öffnet sich die Sammlung für einen intensiven Blick auf exquisite Kunstwerke und zeigt mit einem großen historischen Bestand wie weltoffene Kulturen in der Renaissance und im Barock aufeinander zugegangen sind, sich aneinander gerieben haben und voneinander fasziniert waren.
Kaum ein Künstler wurde für seine Porträts so gefeiert wie Tizian. Der venezianische Renaissance-Maler (um 1488 1576) war in ganz Europa gefragt: Kaiser, Fürsten, Adlige und reiche Auftraggeber saßen ihm Modell. Die Dame in Weiß ist eines seiner anmutigsten, aber auch rätselhaftesten Bildnisse. Dieses Meisterwerk wird jetzt erstmals nach der Restaurierung in einer Ausstellung in Dresden vorgestellt. Die Dame in Weiß wirft viele Fragen auf. Ihre Identifizierung ist ungewiss: Handelt es sich um Tizians Tochter Lavinia oder um eine Geliebte? Hat Tizian das Bild für sich gemalt oder war es von Anfang an für den Herzog von Ferrara bestimmt? Um diese Fragen zu untersuchen, werden zwei weitere Bildnisse des Malers gezeigt, darunter eine gesicherte Darstellung von Tizians Tochter Lavinia. Zudem wird die Kunst der venezianischen Porträtmalerei präsentiert. Zu sehen sind eine ganze Reihe an Gemälden bedeutender Künstler aus Venedig und Oberitalien, u. a. von Veronese, Tintoretto, Alessandro Varotari und Leandro Bassano. Eigens werden für die Ausstellung auch Werke aus dem Depot der Gemäldegalerie Alte Meister ans Tageslicht geholt. Eine weitere Sektion behandelt die Frage nach der Farbe Weiß in der Mode der Zeit. Stellt das Gewand der Dame in Weiß ein Brautkleid dar? Was bedeutet der Fächer in ihrer Hand, wer trägt solchen Schmuck? Historische Kleidungsstücke und Accessoires aus der Rüstkammer vermitteln den sinnlichen Reiz der unterschiedlichen Materialien in der Mode des 16. Jahrhunderts und thematisieren anschaulich die Farbe Weiß in der Garderobe. Gewidmet ist die Kabinettausstellung der Restaurierung von Tizians Dame in Weiß. Die diffizilen Arbeitsschritte des Restaurators werden ebenso erläutert wie die Maltechnik des Künstlers.
Die Crow Fair- 1904 ursprünglich zur Belebung der Landwirtschaft bei den Crowindianern ins Leben gerufen - zählt heute zu den bedeutendsten Powwows Nordamerikas. Jedes Jahr im August feiern die Crowindianer in Crow Agency, dem Hauptort der im Südosten Montanas gelegenen Crow Indian Reservation, dieses große Fest.In einem Lager aus hunderten Tipis, Campingzelten und Wohnmobilen, finden mehre Tage hintereinander Tanzwettbewerbe, Paraden mit Reitern und Festwagen, Ehrungen von verdienstvollen Personen und andere Veranstaltungen statt. Zugleich ist dieses Fest auch wichtige Zeit für das Zusammentreffen von Familien und Freunden sowie für intertribale Begegnungen und ist auch Anziehungspunkt für zahlreiche Touristen aus Nah und Fern. Die kleine Fotoausstellung vermittelt Eindrücke von 4 Powwows auf der Crow Indian Reservation, zwischen 1996 und 2009. Die Aufnahmen zeigen die Farbenpracht indianischer Tanz- und Festkleidung, den Stolz und die Schönheit der Tänzer und Tänzerinnen, Paraden mit festlich geschmückten Pferden und Autos sowie Lagerszenen aus der Tipihauptstadt der Welt. (Mo geschlossen)
Leigh Anne Tuohy, glücklich verheiratete Ehefrau, zweifache Mutter und stolze Hausfrau in Memphis, ist eine Naturgewalt. Entsprechend vehement setzt sie sich auch ein, als ihre Tochter einen ungewöhnlichen Klassenkameraden mit nach Hause bringt: den übergewichtigen schwarzen Teenager Michael Oher, der nicht schreiben und sich fast nicht artikulieren kann. Aber er hat ein Talent für Football. Und deshalb ist auch Leigh Anne nicht mehr zu bremsen, die Michael bei sich zu Hause aufnimmt. Mögen ihre Beweggründe anfangs nicht nur altruistisch gewesen sein, bald schon liebt sie den Jungen wie ihre eigenen Kinder.
Originalversion - OV Zombieland
R: John Lee Hancock / D: Jae Head, Kathy Bates, Kim Dickens, Lily Collins, Quinton Aaron, Ray McKinnon, Sandra Bullock, Tim McGraw
Matador
Gary Lucas (git.): Sounds of the surreal
KOMÖDIE Dresden
Marc Floßmanns Handzeichnungen in Kugelschreiber bestechen durch ihre dezidierte Umrisslinie, seine gezielt gesetzte Linienführung verzichtet auf Schraffuren und räumliche Effekte. Das Prinzip des 'concetto' zeigt sich bei ihm im "Primat der Linie". Auf den ersten Blick werden banale Szenerien des Alltäglichen aufs Blatt gebracht. Die Titel "fluch der technik" und "treue begleiter" paraphrasieren die Eintönigkeit bestimmter Handlungsabläufe, aber zeigen auch die Symbolhaftigkeit von ritualisierten, bildgewordenen Momentaufnahmen. Objektarbeiten aus Styropor erweitern diesen Bildraum, der zwischen 'disegno' und Positivform verharrt. Die Erschließung medialer Bildwelten ist bei Floßmann Kunstkonzept und Konzeptkunst zugleich.
ARBEIT. SINN UND SORGE Eine Ausstellung des Deutschen Hygiene-Museums Dresden im Programm "Arbeit in Zukunft"der Kulturstiftung des Bundes, kuratiert von der "Praxis für Ausstellungen und Theorie"
Ende der 60er Jahre entstand in Dresden ein Sportwagen, der Aufsehen erregte. Der MELKUS RS1000 - ultraflach, markante Radhäuser, ein elegant geschwungenes Heck und zwei Flügeltüren. Ford GT 40, Ferrari Dino, Lamborghini Miura und die unvergleichlichen Flügeltüren des Mercedes 300 SL, die Traumwagen des Westens, standen für den RS1000 Pate. Der Erbauer dieses Autos war Heinz Melkus, der berühmteste Rennfahrer der DDR. Bereits vor dem RS1000 baute er Rennwagen, den großen Vorbildern von Cooper, Lotus und Lola folgend. Optisch und durch konsequente und stetig verbesserte Gewichtsreduktion konnten seine Kreationen anfangs den berühmten Vorbildern durchaus Paroli bieten, aber der 3 Zylinder-2 Takt-Motor aus dem Wartburg auch das Chassie stammt vom Wartburg 353 setzte den Autos Grenzen. Karosserieschmieden, die Traumautos in Kleinserien bauen, sind nichts Neues. Sie prägten den Automobilbau von Anfang an. Aber in der DDR waren individuelle Autos nicht vorgesehen. Gerade deshalb ist der MELKUS RS1000 mehr als jedes andere Auto die Quintessenz markanter Designelemente der ausgehenden 60er Jahre. Er setzte keine Wegmarken, denen andere Designentwürfe folgten, vielmehr fasste er diese zusammen. Wenn 40 Jahre später die charakteristischen Designelemente des RS1000 für einen neuen Melkus, den RS2000, wieder aufgegriffen werden, dann findet der Impuls der ausgehenden 60er Jahre eine späte Fortsetzung. Er passt perfekt in das Retrodesign der vergangenen Jahre, ist nun aber auch technisch auf der Höhe der Zeit. Die Ausstellung zeigt drei Autos der Firma MELKUS, den Formel III Rennwagen MELKUS 64 (Zigarre) von 1964, den seit 1966 entwickelten und von 1970 bis 1979 in 101 Exemplaren gebauten Sportwagen RS1000 und den auf der IAA in Frankfurt 2009 vorgestellten RS2000, die neuste Kreation von MELKUS. Hinzu kommen Entwurfsmodelle und Tape-Renderings. Die Entdeckung für die Ausstellung sind jedoch Entwürfe und Ausführungszeichnungen, die sich im Archiv der Firma Melkus befinden und bislang nie gezeigt wurden. Sie machen das Entstehen von Renn- und Sportwagen nachvollziehbar. Manch überraschender Fund ist auch darunter, wie nicht realisierte Entwürfe zu einem Wartburg 353 Coupé und Roadster. Das Kunstgewerbemuseum der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden möchte sich mit dieser Ausstellung in Ergänzung zu seiner historischen Präsentation in Schloss Pillnitz auch als ein Forum für aktuelles Produktdesign präsentieren.
Ausstellung des Kunstfonds in Kooperation mit dem Goethe-Institut Dresden Zum Schaffen des in Dresden geborenen und viele Jahre in Berlin tätigen Fotografen Christian Borchert (1942-2000) zählt auch eine vergleichsweise unbekannte Werkgruppe zum Thema Berliner Mauer. Die zwischen 1963 und 1990 entstandenen künstlerischen Fotografien dokumentieren die Existenz und das Ende dieses Bauwerkes, bei dem es sich um den architektonischen Inbegriff der deutschen Teilung handelt und heute auch um deren markantestes Relikt. Borcherts Zyklus reflektiert ohne Pathos, neugierig und unaufgeregt und mitunter auch aus ungewöhnlichem Blickwinkel vierzig Jahre deutsche Geschichte. Die Aufnahmen beeindrucken durch ihre Zeitzeugenschaft und sind 20 Jahre nach der Wende auch als Geschichtsdokumente interessant. Aus Anlass des Mauerfall-Jubiläums stellen das Goethe-Institut Dresden und der Kunstfonds diese Serie erstmals der Öffentlichkeit vor. Die Serie von Originalabzügen aus der Sammlung des Kunstfonds wird durch weitere Motive aus dem in der Deutschen Fotothek aufbewahrten Nachlass von Christian Borchert ergänzt.
Verkaufs- und Erlebnismesse für Garten, Heimtier, Kunsthandwerk, Freizeit und Hobby mit
Sonderausstellung des Sächsischen Industriemuseums Chemnitz
Sonderausstellung des Tatra-Museums, Kop?ivnice, ?R
Sie ist alles andere als eine kleine Kammer, sondern vielmehr eine der prachtvollsten Sammlungen ihrer Art. Zugleich aber ist die Eröffnung der Türckischen Cammer der erste Schritt der Rückkehr der Rüstkammer ins Dresdner Residenzschloss. Damit ist die Türckische Cammer kein neues Museum im Gefüge der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden, sondern vielmehr ein bisher nicht adäquat gezeigter Teil einer historischen Sammlung. Die künftige Dauerausstellung wird auf 750m² im zweiten Obergeschoss circa 600 orientalische und orientalisierende Objekte präsentieren. Damit öffnet sich die Sammlung für einen intensiven Blick auf exquisite Kunstwerke und zeigt mit einem großen historischen Bestand wie weltoffene Kulturen in der Renaissance und im Barock aufeinander zugegangen sind, sich aneinander gerieben haben und voneinander fasziniert waren.
Kaum ein Künstler wurde für seine Porträts so gefeiert wie Tizian. Der venezianische Renaissance-Maler (um 1488 1576) war in ganz Europa gefragt: Kaiser, Fürsten, Adlige und reiche Auftraggeber saßen ihm Modell. Die Dame in Weiß ist eines seiner anmutigsten, aber auch rätselhaftesten Bildnisse. Dieses Meisterwerk wird jetzt erstmals nach der Restaurierung in einer Ausstellung in Dresden vorgestellt. Die Dame in Weiß wirft viele Fragen auf. Ihre Identifizierung ist ungewiss: Handelt es sich um Tizians Tochter Lavinia oder um eine Geliebte? Hat Tizian das Bild für sich gemalt oder war es von Anfang an für den Herzog von Ferrara bestimmt? Um diese Fragen zu untersuchen, werden zwei weitere Bildnisse des Malers gezeigt, darunter eine gesicherte Darstellung von Tizians Tochter Lavinia. Zudem wird die Kunst der venezianischen Porträtmalerei präsentiert. Zu sehen sind eine ganze Reihe an Gemälden bedeutender Künstler aus Venedig und Oberitalien, u. a. von Veronese, Tintoretto, Alessandro Varotari und Leandro Bassano. Eigens werden für die Ausstellung auch Werke aus dem Depot der Gemäldegalerie Alte Meister ans Tageslicht geholt. Eine weitere Sektion behandelt die Frage nach der Farbe Weiß in der Mode der Zeit. Stellt das Gewand der Dame in Weiß ein Brautkleid dar? Was bedeutet der Fächer in ihrer Hand, wer trägt solchen Schmuck? Historische Kleidungsstücke und Accessoires aus der Rüstkammer vermitteln den sinnlichen Reiz der unterschiedlichen Materialien in der Mode des 16. Jahrhunderts und thematisieren anschaulich die Farbe Weiß in der Garderobe. Gewidmet ist die Kabinettausstellung der Restaurierung von Tizians Dame in Weiß. Die diffizilen Arbeitsschritte des Restaurators werden ebenso erläutert wie die Maltechnik des Künstlers.
Die Crow Fair- 1904 ursprünglich zur Belebung der Landwirtschaft bei den Crowindianern ins Leben gerufen - zählt heute zu den bedeutendsten Powwows Nordamerikas. Jedes Jahr im August feiern die Crowindianer in Crow Agency, dem Hauptort der im Südosten Montanas gelegenen Crow Indian Reservation, dieses große Fest.In einem Lager aus hunderten Tipis, Campingzelten und Wohnmobilen, finden mehre Tage hintereinander Tanzwettbewerbe, Paraden mit Reitern und Festwagen, Ehrungen von verdienstvollen Personen und andere Veranstaltungen statt. Zugleich ist dieses Fest auch wichtige Zeit für das Zusammentreffen von Familien und Freunden sowie für intertribale Begegnungen und ist auch Anziehungspunkt für zahlreiche Touristen aus Nah und Fern. Die kleine Fotoausstellung vermittelt Eindrücke von 4 Powwows auf der Crow Indian Reservation, zwischen 1996 und 2009. Die Aufnahmen zeigen die Farbenpracht indianischer Tanz- und Festkleidung, den Stolz und die Schönheit der Tänzer und Tänzerinnen, Paraden mit festlich geschmückten Pferden und Autos sowie Lagerszenen aus der Tipihauptstadt der Welt. (Mo geschlossen)
Vor diesem Hintergrund starteten die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden im November mit einer neuen Vortragsreihe, Im Sog der Kunst. Hier berichten bei insgesamt neun Veranstaltungen Direktorinnen und Direktoren international renommierter Museen über Herangehensweise und Erfahrungen bei der Neupräsentation und Umgestaltung ihrer Institutionen.
Im Rahmen der Reihe Creme frech.
Marc Floßmanns Handzeichnungen in Kugelschreiber bestechen durch ihre dezidierte Umrisslinie, seine gezielt gesetzte Linienführung verzichtet auf Schraffuren und räumliche Effekte. Das Prinzip des 'concetto' zeigt sich bei ihm im "Primat der Linie". Auf den ersten Blick werden banale Szenerien des Alltäglichen aufs Blatt gebracht. Die Titel "fluch der technik" und "treue begleiter" paraphrasieren die Eintönigkeit bestimmter Handlungsabläufe, aber zeigen auch die Symbolhaftigkeit von ritualisierten, bildgewordenen Momentaufnahmen. Objektarbeiten aus Styropor erweitern diesen Bildraum, der zwischen 'disegno' und Positivform verharrt. Die Erschließung medialer Bildwelten ist bei Floßmann Kunstkonzept und Konzeptkunst zugleich.
ARBEIT. SINN UND SORGE Eine Ausstellung des Deutschen Hygiene-Museums Dresden im Programm "Arbeit in Zukunft"der Kulturstiftung des Bundes, kuratiert von der "Praxis für Ausstellungen und Theorie"
Ende der 60er Jahre entstand in Dresden ein Sportwagen, der Aufsehen erregte. Der MELKUS RS1000 - ultraflach, markante Radhäuser, ein elegant geschwungenes Heck und zwei Flügeltüren. Ford GT 40, Ferrari Dino, Lamborghini Miura und die unvergleichlichen Flügeltüren des Mercedes 300 SL, die Traumwagen des Westens, standen für den RS1000 Pate. Der Erbauer dieses Autos war Heinz Melkus, der berühmteste Rennfahrer der DDR. Bereits vor dem RS1000 baute er Rennwagen, den großen Vorbildern von Cooper, Lotus und Lola folgend. Optisch und durch konsequente und stetig verbesserte Gewichtsreduktion konnten seine Kreationen anfangs den berühmten Vorbildern durchaus Paroli bieten, aber der 3 Zylinder-2 Takt-Motor aus dem Wartburg auch das Chassie stammt vom Wartburg 353 setzte den Autos Grenzen. Karosserieschmieden, die Traumautos in Kleinserien bauen, sind nichts Neues. Sie prägten den Automobilbau von Anfang an. Aber in der DDR waren individuelle Autos nicht vorgesehen. Gerade deshalb ist der MELKUS RS1000 mehr als jedes andere Auto die Quintessenz markanter Designelemente der ausgehenden 60er Jahre. Er setzte keine Wegmarken, denen andere Designentwürfe folgten, vielmehr fasste er diese zusammen. Wenn 40 Jahre später die charakteristischen Designelemente des RS1000 für einen neuen Melkus, den RS2000, wieder aufgegriffen werden, dann findet der Impuls der ausgehenden 60er Jahre eine späte Fortsetzung. Er passt perfekt in das Retrodesign der vergangenen Jahre, ist nun aber auch technisch auf der Höhe der Zeit. Die Ausstellung zeigt drei Autos der Firma MELKUS, den Formel III Rennwagen MELKUS 64 (Zigarre) von 1964, den seit 1966 entwickelten und von 1970 bis 1979 in 101 Exemplaren gebauten Sportwagen RS1000 und den auf der IAA in Frankfurt 2009 vorgestellten RS2000, die neuste Kreation von MELKUS. Hinzu kommen Entwurfsmodelle und Tape-Renderings. Die Entdeckung für die Ausstellung sind jedoch Entwürfe und Ausführungszeichnungen, die sich im Archiv der Firma Melkus befinden und bislang nie gezeigt wurden. Sie machen das Entstehen von Renn- und Sportwagen nachvollziehbar. Manch überraschender Fund ist auch darunter, wie nicht realisierte Entwürfe zu einem Wartburg 353 Coupé und Roadster. Das Kunstgewerbemuseum der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden möchte sich mit dieser Ausstellung in Ergänzung zu seiner historischen Präsentation in Schloss Pillnitz auch als ein Forum für aktuelles Produktdesign präsentieren.
Ausstellung des Kunstfonds in Kooperation mit dem Goethe-Institut Dresden Zum Schaffen des in Dresden geborenen und viele Jahre in Berlin tätigen Fotografen Christian Borchert (1942-2000) zählt auch eine vergleichsweise unbekannte Werkgruppe zum Thema Berliner Mauer. Die zwischen 1963 und 1990 entstandenen künstlerischen Fotografien dokumentieren die Existenz und das Ende dieses Bauwerkes, bei dem es sich um den architektonischen Inbegriff der deutschen Teilung handelt und heute auch um deren markantestes Relikt. Borcherts Zyklus reflektiert ohne Pathos, neugierig und unaufgeregt und mitunter auch aus ungewöhnlichem Blickwinkel vierzig Jahre deutsche Geschichte. Die Aufnahmen beeindrucken durch ihre Zeitzeugenschaft und sind 20 Jahre nach der Wende auch als Geschichtsdokumente interessant. Aus Anlass des Mauerfall-Jubiläums stellen das Goethe-Institut Dresden und der Kunstfonds diese Serie erstmals der Öffentlichkeit vor. Die Serie von Originalabzügen aus der Sammlung des Kunstfonds wird durch weitere Motive aus dem in der Deutschen Fotothek aufbewahrten Nachlass von Christian Borchert ergänzt.
Werke von Prokofjew, Spohr, Brahms
Verkaufs- und Erlebnismesse für Garten, Heimtier, Kunsthandwerk, Freizeit und Hobby mit
Sonderausstellung des Tatra-Museums, Kop?ivnice, ?R
Sie ist alles andere als eine kleine Kammer, sondern vielmehr eine der prachtvollsten Sammlungen ihrer Art. Zugleich aber ist die Eröffnung der Türckischen Cammer der erste Schritt der Rückkehr der Rüstkammer ins Dresdner Residenzschloss. Damit ist die Türckische Cammer kein neues Museum im Gefüge der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden, sondern vielmehr ein bisher nicht adäquat gezeigter Teil einer historischen Sammlung. Die künftige Dauerausstellung wird auf 750m² im zweiten Obergeschoss circa 600 orientalische und orientalisierende Objekte präsentieren. Damit öffnet sich die Sammlung für einen intensiven Blick auf exquisite Kunstwerke und zeigt mit einem großen historischen Bestand wie weltoffene Kulturen in der Renaissance und im Barock aufeinander zugegangen sind, sich aneinander gerieben haben und voneinander fasziniert waren.
Kaum ein Künstler wurde für seine Porträts so gefeiert wie Tizian. Der venezianische Renaissance-Maler (um 1488 1576) war in ganz Europa gefragt: Kaiser, Fürsten, Adlige und reiche Auftraggeber saßen ihm Modell. Die Dame in Weiß ist eines seiner anmutigsten, aber auch rätselhaftesten Bildnisse. Dieses Meisterwerk wird jetzt erstmals nach der Restaurierung in einer Ausstellung in Dresden vorgestellt. Die Dame in Weiß wirft viele Fragen auf. Ihre Identifizierung ist ungewiss: Handelt es sich um Tizians Tochter Lavinia oder um eine Geliebte? Hat Tizian das Bild für sich gemalt oder war es von Anfang an für den Herzog von Ferrara bestimmt? Um diese Fragen zu untersuchen, werden zwei weitere Bildnisse des Malers gezeigt, darunter eine gesicherte Darstellung von Tizians Tochter Lavinia. Zudem wird die Kunst der venezianischen Porträtmalerei präsentiert. Zu sehen sind eine ganze Reihe an Gemälden bedeutender Künstler aus Venedig und Oberitalien, u. a. von Veronese, Tintoretto, Alessandro Varotari und Leandro Bassano. Eigens werden für die Ausstellung auch Werke aus dem Depot der Gemäldegalerie Alte Meister ans Tageslicht geholt. Eine weitere Sektion behandelt die Frage nach der Farbe Weiß in der Mode der Zeit. Stellt das Gewand der Dame in Weiß ein Brautkleid dar? Was bedeutet der Fächer in ihrer Hand, wer trägt solchen Schmuck? Historische Kleidungsstücke und Accessoires aus der Rüstkammer vermitteln den sinnlichen Reiz der unterschiedlichen Materialien in der Mode des 16. Jahrhunderts und thematisieren anschaulich die Farbe Weiß in der Garderobe. Gewidmet ist die Kabinettausstellung der Restaurierung von Tizians Dame in Weiß. Die diffizilen Arbeitsschritte des Restaurators werden ebenso erläutert wie die Maltechnik des Künstlers.
Die Crow Fair- 1904 ursprünglich zur Belebung der Landwirtschaft bei den Crowindianern ins Leben gerufen - zählt heute zu den bedeutendsten Powwows Nordamerikas. Jedes Jahr im August feiern die Crowindianer in Crow Agency, dem Hauptort der im Südosten Montanas gelegenen Crow Indian Reservation, dieses große Fest.In einem Lager aus hunderten Tipis, Campingzelten und Wohnmobilen, finden mehre Tage hintereinander Tanzwettbewerbe, Paraden mit Reitern und Festwagen, Ehrungen von verdienstvollen Personen und andere Veranstaltungen statt. Zugleich ist dieses Fest auch wichtige Zeit für das Zusammentreffen von Familien und Freunden sowie für intertribale Begegnungen und ist auch Anziehungspunkt für zahlreiche Touristen aus Nah und Fern. Die kleine Fotoausstellung vermittelt Eindrücke von 4 Powwows auf der Crow Indian Reservation, zwischen 1996 und 2009. Die Aufnahmen zeigen die Farbenpracht indianischer Tanz- und Festkleidung, den Stolz und die Schönheit der Tänzer und Tänzerinnen, Paraden mit festlich geschmückten Pferden und Autos sowie Lagerszenen aus der Tipihauptstadt der Welt. (Mo geschlossen)
Sonderausstellung des Sächsischen Industriemuseums Chemnitz
KOMÖDIE Dresden
Orientalischer Tanz
Marc Floßmanns Handzeichnungen in Kugelschreiber bestechen durch ihre dezidierte Umrisslinie, seine gezielt gesetzte Linienführung verzichtet auf Schraffuren und räumliche Effekte. Das Prinzip des 'concetto' zeigt sich bei ihm im "Primat der Linie". Auf den ersten Blick werden banale Szenerien des Alltäglichen aufs Blatt gebracht. Die Titel "fluch der technik" und "treue begleiter" paraphrasieren die Eintönigkeit bestimmter Handlungsabläufe, aber zeigen auch die Symbolhaftigkeit von ritualisierten, bildgewordenen Momentaufnahmen. Objektarbeiten aus Styropor erweitern diesen Bildraum, der zwischen 'disegno' und Positivform verharrt. Die Erschließung medialer Bildwelten ist bei Floßmann Kunstkonzept und Konzeptkunst zugleich.
ARBEIT. SINN UND SORGE Eine Ausstellung des Deutschen Hygiene-Museums Dresden im Programm "Arbeit in Zukunft"der Kulturstiftung des Bundes, kuratiert von der "Praxis für Ausstellungen und Theorie"
Ende der 60er Jahre entstand in Dresden ein Sportwagen, der Aufsehen erregte. Der MELKUS RS1000 - ultraflach, markante Radhäuser, ein elegant geschwungenes Heck und zwei Flügeltüren. Ford GT 40, Ferrari Dino, Lamborghini Miura und die unvergleichlichen Flügeltüren des Mercedes 300 SL, die Traumwagen des Westens, standen für den RS1000 Pate. Der Erbauer dieses Autos war Heinz Melkus, der berühmteste Rennfahrer der DDR. Bereits vor dem RS1000 baute er Rennwagen, den großen Vorbildern von Cooper, Lotus und Lola folgend. Optisch und durch konsequente und stetig verbesserte Gewichtsreduktion konnten seine Kreationen anfangs den berühmten Vorbildern durchaus Paroli bieten, aber der 3 Zylinder-2 Takt-Motor aus dem Wartburg auch das Chassie stammt vom Wartburg 353 setzte den Autos Grenzen. Karosserieschmieden, die Traumautos in Kleinserien bauen, sind nichts Neues. Sie prägten den Automobilbau von Anfang an. Aber in der DDR waren individuelle Autos nicht vorgesehen. Gerade deshalb ist der MELKUS RS1000 mehr als jedes andere Auto die Quintessenz markanter Designelemente der ausgehenden 60er Jahre. Er setzte keine Wegmarken, denen andere Designentwürfe folgten, vielmehr fasste er diese zusammen. Wenn 40 Jahre später die charakteristischen Designelemente des RS1000 für einen neuen Melkus, den RS2000, wieder aufgegriffen werden, dann findet der Impuls der ausgehenden 60er Jahre eine späte Fortsetzung. Er passt perfekt in das Retrodesign der vergangenen Jahre, ist nun aber auch technisch auf der Höhe der Zeit. Die Ausstellung zeigt drei Autos der Firma MELKUS, den Formel III Rennwagen MELKUS 64 (Zigarre) von 1964, den seit 1966 entwickelten und von 1970 bis 1979 in 101 Exemplaren gebauten Sportwagen RS1000 und den auf der IAA in Frankfurt 2009 vorgestellten RS2000, die neuste Kreation von MELKUS. Hinzu kommen Entwurfsmodelle und Tape-Renderings. Die Entdeckung für die Ausstellung sind jedoch Entwürfe und Ausführungszeichnungen, die sich im Archiv der Firma Melkus befinden und bislang nie gezeigt wurden. Sie machen das Entstehen von Renn- und Sportwagen nachvollziehbar. Manch überraschender Fund ist auch darunter, wie nicht realisierte Entwürfe zu einem Wartburg 353 Coupé und Roadster. Das Kunstgewerbemuseum der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden möchte sich mit dieser Ausstellung in Ergänzung zu seiner historischen Präsentation in Schloss Pillnitz auch als ein Forum für aktuelles Produktdesign präsentieren.
Ausstellung des Kunstfonds in Kooperation mit dem Goethe-Institut Dresden Zum Schaffen des in Dresden geborenen und viele Jahre in Berlin tätigen Fotografen Christian Borchert (1942-2000) zählt auch eine vergleichsweise unbekannte Werkgruppe zum Thema Berliner Mauer. Die zwischen 1963 und 1990 entstandenen künstlerischen Fotografien dokumentieren die Existenz und das Ende dieses Bauwerkes, bei dem es sich um den architektonischen Inbegriff der deutschen Teilung handelt und heute auch um deren markantestes Relikt. Borcherts Zyklus reflektiert ohne Pathos, neugierig und unaufgeregt und mitunter auch aus ungewöhnlichem Blickwinkel vierzig Jahre deutsche Geschichte. Die Aufnahmen beeindrucken durch ihre Zeitzeugenschaft und sind 20 Jahre nach der Wende auch als Geschichtsdokumente interessant. Aus Anlass des Mauerfall-Jubiläums stellen das Goethe-Institut Dresden und der Kunstfonds diese Serie erstmals der Öffentlichkeit vor. Die Serie von Originalabzügen aus der Sammlung des Kunstfonds wird durch weitere Motive aus dem in der Deutschen Fotothek aufbewahrten Nachlass von Christian Borchert ergänzt.
Verkaufs- und Erlebnismesse für Garten, Heimtier, Kunsthandwerk, Freizeit und Hobby mit
Sonderausstellung des Tatra-Museums, Kop?ivnice, ?R
Hinter die Kulissen geschaut
Sie ist alles andere als eine kleine Kammer, sondern vielmehr eine der prachtvollsten Sammlungen ihrer Art. Zugleich aber ist die Eröffnung der Türckischen Cammer der erste Schritt der Rückkehr der Rüstkammer ins Dresdner Residenzschloss. Damit ist die Türckische Cammer kein neues Museum im Gefüge der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden, sondern vielmehr ein bisher nicht adäquat gezeigter Teil einer historischen Sammlung. Die künftige Dauerausstellung wird auf 750m² im zweiten Obergeschoss circa 600 orientalische und orientalisierende Objekte präsentieren. Damit öffnet sich die Sammlung für einen intensiven Blick auf exquisite Kunstwerke und zeigt mit einem großen historischen Bestand wie weltoffene Kulturen in der Renaissance und im Barock aufeinander zugegangen sind, sich aneinander gerieben haben und voneinander fasziniert waren.
Kaum ein Künstler wurde für seine Porträts so gefeiert wie Tizian. Der venezianische Renaissance-Maler (um 1488 1576) war in ganz Europa gefragt: Kaiser, Fürsten, Adlige und reiche Auftraggeber saßen ihm Modell. Die Dame in Weiß ist eines seiner anmutigsten, aber auch rätselhaftesten Bildnisse. Dieses Meisterwerk wird jetzt erstmals nach der Restaurierung in einer Ausstellung in Dresden vorgestellt. Die Dame in Weiß wirft viele Fragen auf. Ihre Identifizierung ist ungewiss: Handelt es sich um Tizians Tochter Lavinia oder um eine Geliebte? Hat Tizian das Bild für sich gemalt oder war es von Anfang an für den Herzog von Ferrara bestimmt? Um diese Fragen zu untersuchen, werden zwei weitere Bildnisse des Malers gezeigt, darunter eine gesicherte Darstellung von Tizians Tochter Lavinia. Zudem wird die Kunst der venezianischen Porträtmalerei präsentiert. Zu sehen sind eine ganze Reihe an Gemälden bedeutender Künstler aus Venedig und Oberitalien, u. a. von Veronese, Tintoretto, Alessandro Varotari und Leandro Bassano. Eigens werden für die Ausstellung auch Werke aus dem Depot der Gemäldegalerie Alte Meister ans Tageslicht geholt. Eine weitere Sektion behandelt die Frage nach der Farbe Weiß in der Mode der Zeit. Stellt das Gewand der Dame in Weiß ein Brautkleid dar? Was bedeutet der Fächer in ihrer Hand, wer trägt solchen Schmuck? Historische Kleidungsstücke und Accessoires aus der Rüstkammer vermitteln den sinnlichen Reiz der unterschiedlichen Materialien in der Mode des 16. Jahrhunderts und thematisieren anschaulich die Farbe Weiß in der Garderobe. Gewidmet ist die Kabinettausstellung der Restaurierung von Tizians Dame in Weiß. Die diffizilen Arbeitsschritte des Restaurators werden ebenso erläutert wie die Maltechnik des Künstlers.
Die Crow Fair- 1904 ursprünglich zur Belebung der Landwirtschaft bei den Crowindianern ins Leben gerufen - zählt heute zu den bedeutendsten Powwows Nordamerikas. Jedes Jahr im August feiern die Crowindianer in Crow Agency, dem Hauptort der im Südosten Montanas gelegenen Crow Indian Reservation, dieses große Fest.In einem Lager aus hunderten Tipis, Campingzelten und Wohnmobilen, finden mehre Tage hintereinander Tanzwettbewerbe, Paraden mit Reitern und Festwagen, Ehrungen von verdienstvollen Personen und andere Veranstaltungen statt. Zugleich ist dieses Fest auch wichtige Zeit für das Zusammentreffen von Familien und Freunden sowie für intertribale Begegnungen und ist auch Anziehungspunkt für zahlreiche Touristen aus Nah und Fern. Die kleine Fotoausstellung vermittelt Eindrücke von 4 Powwows auf der Crow Indian Reservation, zwischen 1996 und 2009. Die Aufnahmen zeigen die Farbenpracht indianischer Tanz- und Festkleidung, den Stolz und die Schönheit der Tänzer und Tänzerinnen, Paraden mit festlich geschmückten Pferden und Autos sowie Lagerszenen aus der Tipihauptstadt der Welt. (Mo geschlossen)
Sonderausstellung des Sächsischen Industriemuseums Chemnitz
Galli Theater & Training Center
KOMÖDIE Dresden
Werke von Prokofjew, Spohr, Brahms
In der Mitropa nach Hohenwulsch, falscher Hase auf Tigerjagd, Kulinarisches bei der Gartenarbeit, Pferderennen mit indischer Budder und Zähne außen herum - ein rhetorisches Feuerwerk aus den bekanntesten Sketchen von Herricht & Preil ... Delikat!
Frösche, Könige, Hexen existieren noch heute
Eine Sonderausstellung des Deutschen Hygiene-Museums, gefördert durch die DKV. Was ist SCHÖN? präsentiert eine kritische Bestandsaufnahme des heutigen Schönheitsdiskurses. Die Ausstellung zeigt, welche Themenbereiche die Auseinandersetzung mit Schönheit heute prägen.
ARBEIT. SINN UND SORGE Eine Ausstellung des Deutschen Hygiene-Museums Dresden im Programm "Arbeit in Zukunft"der Kulturstiftung des Bundes, kuratiert von der "Praxis für Ausstellungen und Theorie"
Ende der 60er Jahre entstand in Dresden ein Sportwagen, der Aufsehen erregte. Der MELKUS RS1000 - ultraflach, markante Radhäuser, ein elegant geschwungenes Heck und zwei Flügeltüren. Ford GT 40, Ferrari Dino, Lamborghini Miura und die unvergleichlichen Flügeltüren des Mercedes 300 SL, die Traumwagen des Westens, standen für den RS1000 Pate. Der Erbauer dieses Autos war Heinz Melkus, der berühmteste Rennfahrer der DDR. Bereits vor dem RS1000 baute er Rennwagen, den großen Vorbildern von Cooper, Lotus und Lola folgend. Optisch und durch konsequente und stetig verbesserte Gewichtsreduktion konnten seine Kreationen anfangs den berühmten Vorbildern durchaus Paroli bieten, aber der 3 Zylinder-2 Takt-Motor aus dem Wartburg auch das Chassie stammt vom Wartburg 353 setzte den Autos Grenzen. Karosserieschmieden, die Traumautos in Kleinserien bauen, sind nichts Neues. Sie prägten den Automobilbau von Anfang an. Aber in der DDR waren individuelle Autos nicht vorgesehen. Gerade deshalb ist der MELKUS RS1000 mehr als jedes andere Auto die Quintessenz markanter Designelemente der ausgehenden 60er Jahre. Er setzte keine Wegmarken, denen andere Designentwürfe folgten, vielmehr fasste er diese zusammen. Wenn 40 Jahre später die charakteristischen Designelemente des RS1000 für einen neuen Melkus, den RS2000, wieder aufgegriffen werden, dann findet der Impuls der ausgehenden 60er Jahre eine späte Fortsetzung. Er passt perfekt in das Retrodesign der vergangenen Jahre, ist nun aber auch technisch auf der Höhe der Zeit. Die Ausstellung zeigt drei Autos der Firma MELKUS, den Formel III Rennwagen MELKUS 64 (Zigarre) von 1964, den seit 1966 entwickelten und von 1970 bis 1979 in 101 Exemplaren gebauten Sportwagen RS1000 und den auf der IAA in Frankfurt 2009 vorgestellten RS2000, die neuste Kreation von MELKUS. Hinzu kommen Entwurfsmodelle und Tape-Renderings. Die Entdeckung für die Ausstellung sind jedoch Entwürfe und Ausführungszeichnungen, die sich im Archiv der Firma Melkus befinden und bislang nie gezeigt wurden. Sie machen das Entstehen von Renn- und Sportwagen nachvollziehbar. Manch überraschender Fund ist auch darunter, wie nicht realisierte Entwürfe zu einem Wartburg 353 Coupé und Roadster. Das Kunstgewerbemuseum der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden möchte sich mit dieser Ausstellung in Ergänzung zu seiner historischen Präsentation in Schloss Pillnitz auch als ein Forum für aktuelles Produktdesign präsentieren.
Verkaufs- und Erlebnismesse für Garten, Heimtier, Kunsthandwerk, Freizeit und Hobby mit
Eine Sonderausstellung des Deutschen Hygiene-Museums, gefördert durch die DKV. Was ist SCHÖN? präsentiert eine kritische Bestandsaufnahme des heutigen Schönheitsdiskurses. Die Ausstellung zeigt, welche Themenbereiche die Auseinandersetzung mit Schönheit heute prägen.
Sonderausstellung des Tatra-Museums, Kop?ivnice, ?R
Hinter die Kulissen geschaut
Sie ist alles andere als eine kleine Kammer, sondern vielmehr eine der prachtvollsten Sammlungen ihrer Art. Zugleich aber ist die Eröffnung der Türckischen Cammer der erste Schritt der Rückkehr der Rüstkammer ins Dresdner Residenzschloss. Damit ist die Türckische Cammer kein neues Museum im Gefüge der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden, sondern vielmehr ein bisher nicht adäquat gezeigter Teil einer historischen Sammlung. Die künftige Dauerausstellung wird auf 750m² im zweiten Obergeschoss circa 600 orientalische und orientalisierende Objekte präsentieren. Damit öffnet sich die Sammlung für einen intensiven Blick auf exquisite Kunstwerke und zeigt mit einem großen historischen Bestand wie weltoffene Kulturen in der Renaissance und im Barock aufeinander zugegangen sind, sich aneinander gerieben haben und voneinander fasziniert waren.
Kaum ein Künstler wurde für seine Porträts so gefeiert wie Tizian. Der venezianische Renaissance-Maler (um 1488 1576) war in ganz Europa gefragt: Kaiser, Fürsten, Adlige und reiche Auftraggeber saßen ihm Modell. Die Dame in Weiß ist eines seiner anmutigsten, aber auch rätselhaftesten Bildnisse. Dieses Meisterwerk wird jetzt erstmals nach der Restaurierung in einer Ausstellung in Dresden vorgestellt. Die Dame in Weiß wirft viele Fragen auf. Ihre Identifizierung ist ungewiss: Handelt es sich um Tizians Tochter Lavinia oder um eine Geliebte? Hat Tizian das Bild für sich gemalt oder war es von Anfang an für den Herzog von Ferrara bestimmt? Um diese Fragen zu untersuchen, werden zwei weitere Bildnisse des Malers gezeigt, darunter eine gesicherte Darstellung von Tizians Tochter Lavinia. Zudem wird die Kunst der venezianischen Porträtmalerei präsentiert. Zu sehen sind eine ganze Reihe an Gemälden bedeutender Künstler aus Venedig und Oberitalien, u. a. von Veronese, Tintoretto, Alessandro Varotari und Leandro Bassano. Eigens werden für die Ausstellung auch Werke aus dem Depot der Gemäldegalerie Alte Meister ans Tageslicht geholt. Eine weitere Sektion behandelt die Frage nach der Farbe Weiß in der Mode der Zeit. Stellt das Gewand der Dame in Weiß ein Brautkleid dar? Was bedeutet der Fächer in ihrer Hand, wer trägt solchen Schmuck? Historische Kleidungsstücke und Accessoires aus der Rüstkammer vermitteln den sinnlichen Reiz der unterschiedlichen Materialien in der Mode des 16. Jahrhunderts und thematisieren anschaulich die Farbe Weiß in der Garderobe. Gewidmet ist die Kabinettausstellung der Restaurierung von Tizians Dame in Weiß. Die diffizilen Arbeitsschritte des Restaurators werden ebenso erläutert wie die Maltechnik des Künstlers.
Die Crow Fair- 1904 ursprünglich zur Belebung der Landwirtschaft bei den Crowindianern ins Leben gerufen - zählt heute zu den bedeutendsten Powwows Nordamerikas. Jedes Jahr im August feiern die Crowindianer in Crow Agency, dem Hauptort der im Südosten Montanas gelegenen Crow Indian Reservation, dieses große Fest.In einem Lager aus hunderten Tipis, Campingzelten und Wohnmobilen, finden mehre Tage hintereinander Tanzwettbewerbe, Paraden mit Reitern und Festwagen, Ehrungen von verdienstvollen Personen und andere Veranstaltungen statt. Zugleich ist dieses Fest auch wichtige Zeit für das Zusammentreffen von Familien und Freunden sowie für intertribale Begegnungen und ist auch Anziehungspunkt für zahlreiche Touristen aus Nah und Fern. Die kleine Fotoausstellung vermittelt Eindrücke von 4 Powwows auf der Crow Indian Reservation, zwischen 1996 und 2009. Die Aufnahmen zeigen die Farbenpracht indianischer Tanz- und Festkleidung, den Stolz und die Schönheit der Tänzer und Tänzerinnen, Paraden mit festlich geschmückten Pferden und Autos sowie Lagerszenen aus der Tipihauptstadt der Welt. (Mo geschlossen)
Sonderausstellung des Sächsischen Industriemuseums Chemnitz
Sonderführung in der Ausstellung
Werke von Prokofjew, Spohr, Brahms
Sonderführung in der Ausstellung
Sonntagsmatinee
Galli Theater & Training Center
ARBEIT. SINN UND SORGE Eine Ausstellung des Deutschen Hygiene-Museums Dresden im Programm "Arbeit in Zukunft"der Kulturstiftung des Bundes, kuratiert von der "Praxis für Ausstellungen und Theorie"
Ende der 60er Jahre entstand in Dresden ein Sportwagen, der Aufsehen erregte. Der MELKUS RS1000 - ultraflach, markante Radhäuser, ein elegant geschwungenes Heck und zwei Flügeltüren. Ford GT 40, Ferrari Dino, Lamborghini Miura und die unvergleichlichen Flügeltüren des Mercedes 300 SL, die Traumwagen des Westens, standen für den RS1000 Pate. Der Erbauer dieses Autos war Heinz Melkus, der berühmteste Rennfahrer der DDR. Bereits vor dem RS1000 baute er Rennwagen, den großen Vorbildern von Cooper, Lotus und Lola folgend. Optisch und durch konsequente und stetig verbesserte Gewichtsreduktion konnten seine Kreationen anfangs den berühmten Vorbildern durchaus Paroli bieten, aber der 3 Zylinder-2 Takt-Motor aus dem Wartburg auch das Chassie stammt vom Wartburg 353 setzte den Autos Grenzen. Karosserieschmieden, die Traumautos in Kleinserien bauen, sind nichts Neues. Sie prägten den Automobilbau von Anfang an. Aber in der DDR waren individuelle Autos nicht vorgesehen. Gerade deshalb ist der MELKUS RS1000 mehr als jedes andere Auto die Quintessenz markanter Designelemente der ausgehenden 60er Jahre. Er setzte keine Wegmarken, denen andere Designentwürfe folgten, vielmehr fasste er diese zusammen. Wenn 40 Jahre später die charakteristischen Designelemente des RS1000 für einen neuen Melkus, den RS2000, wieder aufgegriffen werden, dann findet der Impuls der ausgehenden 60er Jahre eine späte Fortsetzung. Er passt perfekt in das Retrodesign der vergangenen Jahre, ist nun aber auch technisch auf der Höhe der Zeit. Die Ausstellung zeigt drei Autos der Firma MELKUS, den Formel III Rennwagen MELKUS 64 (Zigarre) von 1964, den seit 1966 entwickelten und von 1970 bis 1979 in 101 Exemplaren gebauten Sportwagen RS1000 und den auf der IAA in Frankfurt 2009 vorgestellten RS2000, die neuste Kreation von MELKUS. Hinzu kommen Entwurfsmodelle und Tape-Renderings. Die Entdeckung für die Ausstellung sind jedoch Entwürfe und Ausführungszeichnungen, die sich im Archiv der Firma Melkus befinden und bislang nie gezeigt wurden. Sie machen das Entstehen von Renn- und Sportwagen nachvollziehbar. Manch überraschender Fund ist auch darunter, wie nicht realisierte Entwürfe zu einem Wartburg 353 Coupé und Roadster. Das Kunstgewerbemuseum der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden möchte sich mit dieser Ausstellung in Ergänzung zu seiner historischen Präsentation in Schloss Pillnitz auch als ein Forum für aktuelles Produktdesign präsentieren.
Ausstellung des Kunstfonds in Kooperation mit dem Goethe-Institut Dresden Zum Schaffen des in Dresden geborenen und viele Jahre in Berlin tätigen Fotografen Christian Borchert (1942-2000) zählt auch eine vergleichsweise unbekannte Werkgruppe zum Thema Berliner Mauer. Die zwischen 1963 und 1990 entstandenen künstlerischen Fotografien dokumentieren die Existenz und das Ende dieses Bauwerkes, bei dem es sich um den architektonischen Inbegriff der deutschen Teilung handelt und heute auch um deren markantestes Relikt. Borcherts Zyklus reflektiert ohne Pathos, neugierig und unaufgeregt und mitunter auch aus ungewöhnlichem Blickwinkel vierzig Jahre deutsche Geschichte. Die Aufnahmen beeindrucken durch ihre Zeitzeugenschaft und sind 20 Jahre nach der Wende auch als Geschichtsdokumente interessant. Aus Anlass des Mauerfall-Jubiläums stellen das Goethe-Institut Dresden und der Kunstfonds diese Serie erstmals der Öffentlichkeit vor. Die Serie von Originalabzügen aus der Sammlung des Kunstfonds wird durch weitere Motive aus dem in der Deutschen Fotothek aufbewahrten Nachlass von Christian Borchert ergänzt.
Schulkonzert
Eine Sonderausstellung des Deutschen Hygiene-Museums, gefördert durch die DKV. Was ist SCHÖN? präsentiert eine kritische Bestandsaufnahme des heutigen Schönheitsdiskurses. Die Ausstellung zeigt, welche Themenbereiche die Auseinandersetzung mit Schönheit heute prägen.
Sie ist alles andere als eine kleine Kammer, sondern vielmehr eine der prachtvollsten Sammlungen ihrer Art. Zugleich aber ist die Eröffnung der Türckischen Cammer der erste Schritt der Rückkehr der Rüstkammer ins Dresdner Residenzschloss. Damit ist die Türckische Cammer kein neues Museum im Gefüge der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden, sondern vielmehr ein bisher nicht adäquat gezeigter Teil einer historischen Sammlung. Die künftige Dauerausstellung wird auf 750m² im zweiten Obergeschoss circa 600 orientalische und orientalisierende Objekte präsentieren. Damit öffnet sich die Sammlung für einen intensiven Blick auf exquisite Kunstwerke und zeigt mit einem großen historischen Bestand wie weltoffene Kulturen in der Renaissance und im Barock aufeinander zugegangen sind, sich aneinander gerieben haben und voneinander fasziniert waren.
Die Crow Fair- 1904 ursprünglich zur Belebung der Landwirtschaft bei den Crowindianern ins Leben gerufen - zählt heute zu den bedeutendsten Powwows Nordamerikas. Jedes Jahr im August feiern die Crowindianer in Crow Agency, dem Hauptort der im Südosten Montanas gelegenen Crow Indian Reservation, dieses große Fest.In einem Lager aus hunderten Tipis, Campingzelten und Wohnmobilen, finden mehre Tage hintereinander Tanzwettbewerbe, Paraden mit Reitern und Festwagen, Ehrungen von verdienstvollen Personen und andere Veranstaltungen statt. Zugleich ist dieses Fest auch wichtige Zeit für das Zusammentreffen von Familien und Freunden sowie für intertribale Begegnungen und ist auch Anziehungspunkt für zahlreiche Touristen aus Nah und Fern. Die kleine Fotoausstellung vermittelt Eindrücke von 4 Powwows auf der Crow Indian Reservation, zwischen 1996 und 2009. Die Aufnahmen zeigen die Farbenpracht indianischer Tanz- und Festkleidung, den Stolz und die Schönheit der Tänzer und Tänzerinnen, Paraden mit festlich geschmückten Pferden und Autos sowie Lagerszenen aus der Tipihauptstadt der Welt. (Mo geschlossen)
Marc Floßmanns Handzeichnungen in Kugelschreiber bestechen durch ihre dezidierte Umrisslinie, seine gezielt gesetzte Linienführung verzichtet auf Schraffuren und räumliche Effekte. Das Prinzip des 'concetto' zeigt sich bei ihm im "Primat der Linie". Auf den ersten Blick werden banale Szenerien des Alltäglichen aufs Blatt gebracht. Die Titel "fluch der technik" und "treue begleiter" paraphrasieren die Eintönigkeit bestimmter Handlungsabläufe, aber zeigen auch die Symbolhaftigkeit von ritualisierten, bildgewordenen Momentaufnahmen. Objektarbeiten aus Styropor erweitern diesen Bildraum, der zwischen 'disegno' und Positivform verharrt. Die Erschließung medialer Bildwelten ist bei Floßmann Kunstkonzept und Konzeptkunst zugleich.
ARBEIT. SINN UND SORGE Eine Ausstellung des Deutschen Hygiene-Museums Dresden im Programm "Arbeit in Zukunft"der Kulturstiftung des Bundes, kuratiert von der "Praxis für Ausstellungen und Theorie"
Ende der 60er Jahre entstand in Dresden ein Sportwagen, der Aufsehen erregte. Der MELKUS RS1000 - ultraflach, markante Radhäuser, ein elegant geschwungenes Heck und zwei Flügeltüren. Ford GT 40, Ferrari Dino, Lamborghini Miura und die unvergleichlichen Flügeltüren des Mercedes 300 SL, die Traumwagen des Westens, standen für den RS1000 Pate. Der Erbauer dieses Autos war Heinz Melkus, der berühmteste Rennfahrer der DDR. Bereits vor dem RS1000 baute er Rennwagen, den großen Vorbildern von Cooper, Lotus und Lola folgend. Optisch und durch konsequente und stetig verbesserte Gewichtsreduktion konnten seine Kreationen anfangs den berühmten Vorbildern durchaus Paroli bieten, aber der 3 Zylinder-2 Takt-Motor aus dem Wartburg auch das Chassie stammt vom Wartburg 353 setzte den Autos Grenzen. Karosserieschmieden, die Traumautos in Kleinserien bauen, sind nichts Neues. Sie prägten den Automobilbau von Anfang an. Aber in der DDR waren individuelle Autos nicht vorgesehen. Gerade deshalb ist der MELKUS RS1000 mehr als jedes andere Auto die Quintessenz markanter Designelemente der ausgehenden 60er Jahre. Er setzte keine Wegmarken, denen andere Designentwürfe folgten, vielmehr fasste er diese zusammen. Wenn 40 Jahre später die charakteristischen Designelemente des RS1000 für einen neuen Melkus, den RS2000, wieder aufgegriffen werden, dann findet der Impuls der ausgehenden 60er Jahre eine späte Fortsetzung. Er passt perfekt in das Retrodesign der vergangenen Jahre, ist nun aber auch technisch auf der Höhe der Zeit. Die Ausstellung zeigt drei Autos der Firma MELKUS, den Formel III Rennwagen MELKUS 64 (Zigarre) von 1964, den seit 1966 entwickelten und von 1970 bis 1979 in 101 Exemplaren gebauten Sportwagen RS1000 und den auf der IAA in Frankfurt 2009 vorgestellten RS2000, die neuste Kreation von MELKUS. Hinzu kommen Entwurfsmodelle und Tape-Renderings. Die Entdeckung für die Ausstellung sind jedoch Entwürfe und Ausführungszeichnungen, die sich im Archiv der Firma Melkus befinden und bislang nie gezeigt wurden. Sie machen das Entstehen von Renn- und Sportwagen nachvollziehbar. Manch überraschender Fund ist auch darunter, wie nicht realisierte Entwürfe zu einem Wartburg 353 Coupé und Roadster. Das Kunstgewerbemuseum der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden möchte sich mit dieser Ausstellung in Ergänzung zu seiner historischen Präsentation in Schloss Pillnitz auch als ein Forum für aktuelles Produktdesign präsentieren.
Ausstellung des Kunstfonds in Kooperation mit dem Goethe-Institut Dresden Zum Schaffen des in Dresden geborenen und viele Jahre in Berlin tätigen Fotografen Christian Borchert (1942-2000) zählt auch eine vergleichsweise unbekannte Werkgruppe zum Thema Berliner Mauer. Die zwischen 1963 und 1990 entstandenen künstlerischen Fotografien dokumentieren die Existenz und das Ende dieses Bauwerkes, bei dem es sich um den architektonischen Inbegriff der deutschen Teilung handelt und heute auch um deren markantestes Relikt. Borcherts Zyklus reflektiert ohne Pathos, neugierig und unaufgeregt und mitunter auch aus ungewöhnlichem Blickwinkel vierzig Jahre deutsche Geschichte. Die Aufnahmen beeindrucken durch ihre Zeitzeugenschaft und sind 20 Jahre nach der Wende auch als Geschichtsdokumente interessant. Aus Anlass des Mauerfall-Jubiläums stellen das Goethe-Institut Dresden und der Kunstfonds diese Serie erstmals der Öffentlichkeit vor. Die Serie von Originalabzügen aus der Sammlung des Kunstfonds wird durch weitere Motive aus dem in der Deutschen Fotothek aufbewahrten Nachlass von Christian Borchert ergänzt.
Eine Sonderausstellung des Deutschen Hygiene-Museums, gefördert durch die DKV. Was ist SCHÖN? präsentiert eine kritische Bestandsaufnahme des heutigen Schönheitsdiskurses. Die Ausstellung zeigt, welche Themenbereiche die Auseinandersetzung mit Schönheit heute prägen.
Sonderausstellung des Tatra-Museums, Kop?ivnice, ?R
Kaum ein Künstler wurde für seine Porträts so gefeiert wie Tizian. Der venezianische Renaissance-Maler (um 1488 1576) war in ganz Europa gefragt: Kaiser, Fürsten, Adlige und reiche Auftraggeber saßen ihm Modell. Die Dame in Weiß ist eines seiner anmutigsten, aber auch rätselhaftesten Bildnisse. Dieses Meisterwerk wird jetzt erstmals nach der Restaurierung in einer Ausstellung in Dresden vorgestellt. Die Dame in Weiß wirft viele Fragen auf. Ihre Identifizierung ist ungewiss: Handelt es sich um Tizians Tochter Lavinia oder um eine Geliebte? Hat Tizian das Bild für sich gemalt oder war es von Anfang an für den Herzog von Ferrara bestimmt? Um diese Fragen zu untersuchen, werden zwei weitere Bildnisse des Malers gezeigt, darunter eine gesicherte Darstellung von Tizians Tochter Lavinia. Zudem wird die Kunst der venezianischen Porträtmalerei präsentiert. Zu sehen sind eine ganze Reihe an Gemälden bedeutender Künstler aus Venedig und Oberitalien, u. a. von Veronese, Tintoretto, Alessandro Varotari und Leandro Bassano. Eigens werden für die Ausstellung auch Werke aus dem Depot der Gemäldegalerie Alte Meister ans Tageslicht geholt. Eine weitere Sektion behandelt die Frage nach der Farbe Weiß in der Mode der Zeit. Stellt das Gewand der Dame in Weiß ein Brautkleid dar? Was bedeutet der Fächer in ihrer Hand, wer trägt solchen Schmuck? Historische Kleidungsstücke und Accessoires aus der Rüstkammer vermitteln den sinnlichen Reiz der unterschiedlichen Materialien in der Mode des 16. Jahrhunderts und thematisieren anschaulich die Farbe Weiß in der Garderobe. Gewidmet ist die Kabinettausstellung der Restaurierung von Tizians Dame in Weiß. Die diffizilen Arbeitsschritte des Restaurators werden ebenso erläutert wie die Maltechnik des Künstlers.
Die Crow Fair- 1904 ursprünglich zur Belebung der Landwirtschaft bei den Crowindianern ins Leben gerufen - zählt heute zu den bedeutendsten Powwows Nordamerikas. Jedes Jahr im August feiern die Crowindianer in Crow Agency, dem Hauptort der im Südosten Montanas gelegenen Crow Indian Reservation, dieses große Fest.In einem Lager aus hunderten Tipis, Campingzelten und Wohnmobilen, finden mehre Tage hintereinander Tanzwettbewerbe, Paraden mit Reitern und Festwagen, Ehrungen von verdienstvollen Personen und andere Veranstaltungen statt. Zugleich ist dieses Fest auch wichtige Zeit für das Zusammentreffen von Familien und Freunden sowie für intertribale Begegnungen und ist auch Anziehungspunkt für zahlreiche Touristen aus Nah und Fern. Die kleine Fotoausstellung vermittelt Eindrücke von 4 Powwows auf der Crow Indian Reservation, zwischen 1996 und 2009. Die Aufnahmen zeigen die Farbenpracht indianischer Tanz- und Festkleidung, den Stolz und die Schönheit der Tänzer und Tänzerinnen, Paraden mit festlich geschmückten Pferden und Autos sowie Lagerszenen aus der Tipihauptstadt der Welt. (Mo geschlossen)
Sonderausstellung des Sächsischen Industriemuseums Chemnitz
KOMÖDIE Dresden
Marc Floßmanns Handzeichnungen in Kugelschreiber bestechen durch ihre dezidierte Umrisslinie, seine gezielt gesetzte Linienführung verzichtet auf Schraffuren und räumliche Effekte. Das Prinzip des 'concetto' zeigt sich bei ihm im "Primat der Linie". Auf den ersten Blick werden banale Szenerien des Alltäglichen aufs Blatt gebracht. Die Titel "fluch der technik" und "treue begleiter" paraphrasieren die Eintönigkeit bestimmter Handlungsabläufe, aber zeigen auch die Symbolhaftigkeit von ritualisierten, bildgewordenen Momentaufnahmen. Objektarbeiten aus Styropor erweitern diesen Bildraum, der zwischen 'disegno' und Positivform verharrt. Die Erschließung medialer Bildwelten ist bei Floßmann Kunstkonzept und Konzeptkunst zugleich.
Preisverleihung
ARBEIT. SINN UND SORGE Eine Ausstellung des Deutschen Hygiene-Museums Dresden im Programm "Arbeit in Zukunft"der Kulturstiftung des Bundes, kuratiert von der "Praxis für Ausstellungen und Theorie"
Ende der 60er Jahre entstand in Dresden ein Sportwagen, der Aufsehen erregte. Der MELKUS RS1000 - ultraflach, markante Radhäuser, ein elegant geschwungenes Heck und zwei Flügeltüren. Ford GT 40, Ferrari Dino, Lamborghini Miura und die unvergleichlichen Flügeltüren des Mercedes 300 SL, die Traumwagen des Westens, standen für den RS1000 Pate. Der Erbauer dieses Autos war Heinz Melkus, der berühmteste Rennfahrer der DDR. Bereits vor dem RS1000 baute er Rennwagen, den großen Vorbildern von Cooper, Lotus und Lola folgend. Optisch und durch konsequente und stetig verbesserte Gewichtsreduktion konnten seine Kreationen anfangs den berühmten Vorbildern durchaus Paroli bieten, aber der 3 Zylinder-2 Takt-Motor aus dem Wartburg auch das Chassie stammt vom Wartburg 353 setzte den Autos Grenzen. Karosserieschmieden, die Traumautos in Kleinserien bauen, sind nichts Neues. Sie prägten den Automobilbau von Anfang an. Aber in der DDR waren individuelle Autos nicht vorgesehen. Gerade deshalb ist der MELKUS RS1000 mehr als jedes andere Auto die Quintessenz markanter Designelemente der ausgehenden 60er Jahre. Er setzte keine Wegmarken, denen andere Designentwürfe folgten, vielmehr fasste er diese zusammen. Wenn 40 Jahre später die charakteristischen Designelemente des RS1000 für einen neuen Melkus, den RS2000, wieder aufgegriffen werden, dann findet der Impuls der ausgehenden 60er Jahre eine späte Fortsetzung. Er passt perfekt in das Retrodesign der vergangenen Jahre, ist nun aber auch technisch auf der Höhe der Zeit. Die Ausstellung zeigt drei Autos der Firma MELKUS, den Formel III Rennwagen MELKUS 64 (Zigarre) von 1964, den seit 1966 entwickelten und von 1970 bis 1979 in 101 Exemplaren gebauten Sportwagen RS1000 und den auf der IAA in Frankfurt 2009 vorgestellten RS2000, die neuste Kreation von MELKUS. Hinzu kommen Entwurfsmodelle und Tape-Renderings. Die Entdeckung für die Ausstellung sind jedoch Entwürfe und Ausführungszeichnungen, die sich im Archiv der Firma Melkus befinden und bislang nie gezeigt wurden. Sie machen das Entstehen von Renn- und Sportwagen nachvollziehbar. Manch überraschender Fund ist auch darunter, wie nicht realisierte Entwürfe zu einem Wartburg 353 Coupé und Roadster. Das Kunstgewerbemuseum der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden möchte sich mit dieser Ausstellung in Ergänzung zu seiner historischen Präsentation in Schloss Pillnitz auch als ein Forum für aktuelles Produktdesign präsentieren.
Ausstellung des Kunstfonds in Kooperation mit dem Goethe-Institut Dresden Zum Schaffen des in Dresden geborenen und viele Jahre in Berlin tätigen Fotografen Christian Borchert (1942-2000) zählt auch eine vergleichsweise unbekannte Werkgruppe zum Thema Berliner Mauer. Die zwischen 1963 und 1990 entstandenen künstlerischen Fotografien dokumentieren die Existenz und das Ende dieses Bauwerkes, bei dem es sich um den architektonischen Inbegriff der deutschen Teilung handelt und heute auch um deren markantestes Relikt. Borcherts Zyklus reflektiert ohne Pathos, neugierig und unaufgeregt und mitunter auch aus ungewöhnlichem Blickwinkel vierzig Jahre deutsche Geschichte. Die Aufnahmen beeindrucken durch ihre Zeitzeugenschaft und sind 20 Jahre nach der Wende auch als Geschichtsdokumente interessant. Aus Anlass des Mauerfall-Jubiläums stellen das Goethe-Institut Dresden und der Kunstfonds diese Serie erstmals der Öffentlichkeit vor. Die Serie von Originalabzügen aus der Sammlung des Kunstfonds wird durch weitere Motive aus dem in der Deutschen Fotothek aufbewahrten Nachlass von Christian Borchert ergänzt.
Eine Sonderausstellung des Deutschen Hygiene-Museums, gefördert durch die DKV. Was ist SCHÖN? präsentiert eine kritische Bestandsaufnahme des heutigen Schönheitsdiskurses. Die Ausstellung zeigt, welche Themenbereiche die Auseinandersetzung mit Schönheit heute prägen.
Sonderausstellung des Tatra-Museums, Kop?ivnice, ?R
Im Rahmen des 450-jährigen Jubiläums der StaatlichenKunstsammlungen Dresden zeigt das Kupferstich Kabinett eine Doppelausstellung mit Hauptwerken der Sammlung und Positionen der Zeichnung nach 1945. 15 äußerst selten gezeigte, besonders wertvolle Hauptwerke aus dem Bestand werden im wöchentlichen Wechsel einzeln präsentiert. Darunter sind Blätter von Jan van Eyck, Rembrandt, Caspar David Friedrich und Ernst Ludwig Kirchner. In dieser Konzentration auf jeweils nur ein Werk spiegelt sich dessen Einzigartigkeit sowohl im Hinblick auf die Sammlung als auch auf die singuläre künstlerische Bedeutung in seiner Entstehungszeit. Parallel zu diesen Glanzstücken wird eine Auswahl aus den reichen Beständen an Zeichnungen seit 1945 von deutschen und internationalen Künstlern gezeigt. Dieser Teil der Ausstellung dokumentiert die Vielfalt der zeichnerischen Ausdrucksmittel und nicht zuletzt die Bestrebungen nach einem zeitnahen Sammeln am Kupferstich-Kabinett in den letzten 65 Jahren.
Im Rahmen des 450-jährigen Jubiläums der StaatlichenKunstsammlungen Dresden zeigt das Kupferstich Kabinett eine Doppelausstellung mit Hauptwerken der Sammlung und Positionen der Zeichnung nach 1945. 15 äußerst selten gezeigte, besonders wertvolle Hauptwerke aus dem Bestand werden im wöchentlichen Wechsel einzeln präsentiert. Darunter sind Blätter von Jan van Eyck, Rembrandt, Caspar David Friedrich und Ernst Ludwig Kirchner. In dieser Konzentration auf jeweils nur ein Werk spiegelt sich dessen Einzigartigkeit sowohl im Hinblick auf die Sammlung als auch auf die singuläre künstlerische Bedeutung in seiner Entstehungszeit. Parallel zu diesen Glanzstücken wird eine Auswahl aus den reichen Beständen an Zeichnungen seit 1945 von deutschen und internationalen Künstlern gezeigt. Dieser Teil der Ausstellung dokumentiert die Vielfalt der zeichnerischen Ausdrucksmittel und nicht zuletzt die Bestrebungen nach einem zeitnahen Sammeln am Kupferstich-Kabinett in den letzten 65 Jahren.
Sie ist alles andere als eine kleine Kammer, sondern vielmehr eine der prachtvollsten Sammlungen ihrer Art. Zugleich aber ist die Eröffnung der Türckischen Cammer der erste Schritt der Rückkehr der Rüstkammer ins Dresdner Residenzschloss. Damit ist die Türckische Cammer kein neues Museum im Gefüge der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden, sondern vielmehr ein bisher nicht adäquat gezeigter Teil einer historischen Sammlung. Die künftige Dauerausstellung wird auf 750m² im zweiten Obergeschoss circa 600 orientalische und orientalisierende Objekte präsentieren. Damit öffnet sich die Sammlung für einen intensiven Blick auf exquisite Kunstwerke und zeigt mit einem großen historischen Bestand wie weltoffene Kulturen in der Renaissance und im Barock aufeinander zugegangen sind, sich aneinander gerieben haben und voneinander fasziniert waren.
Kaum ein Künstler wurde für seine Porträts so gefeiert wie Tizian. Der venezianische Renaissance-Maler (um 1488 1576) war in ganz Europa gefragt: Kaiser, Fürsten, Adlige und reiche Auftraggeber saßen ihm Modell. Die Dame in Weiß ist eines seiner anmutigsten, aber auch rätselhaftesten Bildnisse. Dieses Meisterwerk wird jetzt erstmals nach der Restaurierung in einer Ausstellung in Dresden vorgestellt. Die Dame in Weiß wirft viele Fragen auf. Ihre Identifizierung ist ungewiss: Handelt es sich um Tizians Tochter Lavinia oder um eine Geliebte? Hat Tizian das Bild für sich gemalt oder war es von Anfang an für den Herzog von Ferrara bestimmt? Um diese Fragen zu untersuchen, werden zwei weitere Bildnisse des Malers gezeigt, darunter eine gesicherte Darstellung von Tizians Tochter Lavinia. Zudem wird die Kunst der venezianischen Porträtmalerei präsentiert. Zu sehen sind eine ganze Reihe an Gemälden bedeutender Künstler aus Venedig und Oberitalien, u. a. von Veronese, Tintoretto, Alessandro Varotari und Leandro Bassano. Eigens werden für die Ausstellung auch Werke aus dem Depot der Gemäldegalerie Alte Meister ans Tageslicht geholt. Eine weitere Sektion behandelt die Frage nach der Farbe Weiß in der Mode der Zeit. Stellt das Gewand der Dame in Weiß ein Brautkleid dar? Was bedeutet der Fächer in ihrer Hand, wer trägt solchen Schmuck? Historische Kleidungsstücke und Accessoires aus der Rüstkammer vermitteln den sinnlichen Reiz der unterschiedlichen Materialien in der Mode des 16. Jahrhunderts und thematisieren anschaulich die Farbe Weiß in der Garderobe. Gewidmet ist die Kabinettausstellung der Restaurierung von Tizians Dame in Weiß. Die diffizilen Arbeitsschritte des Restaurators werden ebenso erläutert wie die Maltechnik des Künstlers.
Die Crow Fair- 1904 ursprünglich zur Belebung der Landwirtschaft bei den Crowindianern ins Leben gerufen - zählt heute zu den bedeutendsten Powwows Nordamerikas. Jedes Jahr im August feiern die Crowindianer in Crow Agency, dem Hauptort der im Südosten Montanas gelegenen Crow Indian Reservation, dieses große Fest.In einem Lager aus hunderten Tipis, Campingzelten und Wohnmobilen, finden mehre Tage hintereinander Tanzwettbewerbe, Paraden mit Reitern und Festwagen, Ehrungen von verdienstvollen Personen und andere Veranstaltungen statt. Zugleich ist dieses Fest auch wichtige Zeit für das Zusammentreffen von Familien und Freunden sowie für intertribale Begegnungen und ist auch Anziehungspunkt für zahlreiche Touristen aus Nah und Fern. Die kleine Fotoausstellung vermittelt Eindrücke von 4 Powwows auf der Crow Indian Reservation, zwischen 1996 und 2009. Die Aufnahmen zeigen die Farbenpracht indianischer Tanz- und Festkleidung, den Stolz und die Schönheit der Tänzer und Tänzerinnen, Paraden mit festlich geschmückten Pferden und Autos sowie Lagerszenen aus der Tipihauptstadt der Welt. (Mo geschlossen)
Sonderausstellung des Sächsischen Industriemuseums Chemnitz
Drogenpräventation einmal anders
Marc Floßmanns Handzeichnungen in Kugelschreiber bestechen durch ihre dezidierte Umrisslinie, seine gezielt gesetzte Linienführung verzichtet auf Schraffuren und räumliche Effekte. Das Prinzip des 'concetto' zeigt sich bei ihm im "Primat der Linie". Auf den ersten Blick werden banale Szenerien des Alltäglichen aufs Blatt gebracht. Die Titel "fluch der technik" und "treue begleiter" paraphrasieren die Eintönigkeit bestimmter Handlungsabläufe, aber zeigen auch die Symbolhaftigkeit von ritualisierten, bildgewordenen Momentaufnahmen. Objektarbeiten aus Styropor erweitern diesen Bildraum, der zwischen 'disegno' und Positivform verharrt. Die Erschließung medialer Bildwelten ist bei Floßmann Kunstkonzept und Konzeptkunst zugleich.